
Swisslux AG – Ihr Lösungspartner:
Als spezialisierte Firma im Bereich der Beleuchtungssteuerung bietet Ihnen die Swisslux eine breite und kostenlose Palette von Dienstleistungen aus den Bereichen Planung, Inbetriebnahme, Support und Ausbildung an.
- Definition des Steuerungskonzeptes unter Abstimmung auf den Gebäudetyp bzw. die Nutzungsart der Räume
- Optimale Platzierung der Melder sowie Wahl der richtigen Schaltungsart
- Analysen und Messungen zur Erfassung der IST-Situation von Beleuchtungsanlagen und Berechnung des zu erwartenden Einsparpotenziales
- Festlegung der Art und Anzahl der Produkte sowie der benötigten Funktionen
- Bedarfsaufnahmen vor Ort verbunden mit einer übersichtlichen Dokumentation
- Hilfe bei der Einstellung und Inbetriebnahme der Geräte zur Gewährleistung der beabsichtigten Energieeffizienz sowie der grösstmöglichen Zufriedenheit der Nutzer
- Hilfe vor Ort bei allfälligen Problemen im Objekt
- Telefonischer Support mit bester Verfügbarkeit durch geschulte und erfahrene Spezialisten
- Ausgereifter Garantie- und Reparturservice mit dem Ziel der grösstmöglichen Kundenzufriedenheit
- Analysen zur tatsächlich erreichten Energieeinsparung
- Breite Palette von individuell auf die Bedürfnisse der jeweiligen Zielgruppe abgestimmten Ausbildungen
- Vermittlung der theoretischen Grundlagen sowie des problemlosen und bestimmungsgemässen Einsatzes von Bewegungs und Präsenzmeldern anhand praktischer Übungen
- Unterstützung von Schulen und Ausbildungsstätten bei der Wissensvermittlung durch fachkundige Referenten, diverse Unterlagen sowie Übungs und Anschauungsmaterial
Ein Bewegungsmelder schaltet die Helligkeitsmessung aus, sobald er das Licht einschaltet. Nach dem Ausschalten wird die Helligkeitsmessung wieder aktiviert. Ein Bewegungsmelder erkennt deshalb nicht, wenn sich die Helligkeit bei eingeschalteter Beleuchtung verändert. Der Präsenzmelder hingegen misst die Helligkeit ununterbrochen. Er ist deshalb in der Lage, das Licht auch auszuschalten, wenn trotz Bewegungen genügend Tageslicht vorhanden ist.
PIR-Bewegungsmelder reagieren auf bewegte Objekte, welche eine Infrarotabstrahlung aufweisen (Details siehe FAQ 1) und können grundsätzlich nicht zwischen Mensch und Tier unterscheiden. Die zuverlässigste Lösung zur Vermeidung von Fehlschaltungen ist die Ausgrenzung der Erfassungszonen, in welchen sich Tiere aufhalten können. Bei einigen Modellen kann zusätzlich durch die Reduktion der Erfassungsempfindlichkeit die Wahrscheinlichkeit von Fehlschaltungen reduziert werden.
Bewegungs- und Präsenzmelder sind darauf ausgelegt, bewegte Wärmequellen in ihrem Erfassungsbereich zu erkennen. Jedes Objekt, so auch der menschliche Körper, sendet Wärmestrahlung aus, dessen Intensität von seiner Oberflächentemperatur abhängt. Die Wärmestrahlung gehört bei üblichen Oberflächentemperaturen zum Bereich der Infrarotstrahlung, welche für das menschliche Auge unsichtbar ist. Der für Infrarot ausgelegte pyroelektrische Sensor empfängt diese Strahlung und wandelt sie in eine elektrische Spannung um. Der Sensor selbst sendet keine Strahlung aus und wird daher als Passiv-Infrarot-Sensor (PIR-Sensor) bezeichnet. Dieses optische System unterteilt mit Hilfe einer Multilinse den Erfassungsbereich in viele aktive und inaktive Zonen. Wechselt nun eine Wärmequelle von einer Zone in die andere, sendet der pyroelektrische Infrarotsensor ein Signal aus, welches von einem Mikroprozessor weiterverarbeitet wird, um Lampen, HLK-Systeme (HLK = Heizung, Lüftung, Klima), Jalousien und andere elektrische Verbraucher zu steuern.
Nein. Die Geräte sollten nicht in einer Parallelschaltung betrieben werden, falls eine korrekte helligkeitsabhängige Schaltung erwünscht wird. Die grundsätzlich unterschiedlichen Funktionsweisen der beiden Gerätetypen beeinflussen jeweils die Lichtmessung des anderen Gerätes, was zu Fehlschaltungen führen kann. Ausnahmen stellen jene Situationen dar, wo keine Helligkeitsmessung gefordert wird. In diesen Fällen muss die Helligkeitsmessung am Präsenzmelder und am Bewegungsmelder durch Umstellung auf Tag-/Nachtbetrieb deaktiviert werden.
Ja. Als Faustregel gilt jedoch, dass nie mehr als 5 Bewegungsmelder parallel geschaltet werden sollten. Je mehr Melder parallel betrieben werden, desto grösser und unübersichtlicher wird der Erfassungsbereich und desto aufwändiger gestaltet sich eine allfällige Fehlersuche. Achtung: Bei grossen Beleuchtungsgruppen ist der maximal zulässigen Schaltleistung des eingesetzten Gerätes Rechnung zu tragen. Beim Einsatz von mehreren Bewegungsmeldern in Kombination mit einem Treppenhausautomaten kann teilweise der kumulierte Ruhestrom des Gerätes dazu führen, dass die Beleuchtung nicht mehr ausschaltet (siehe auch FAQ 13)
Von einer solchen Schaltungsart wird grundsätzlich abgeraten. Bei Installationen mit Tageslichteinfluss, wo eine korrekte Lichtmessung gefordert wird, beeinflussen die Master-Geräte durch das Ein- und Ausschalten der Beleuchtung jeweils die Lichtmessung der weiteren Master-Geräte, was zu Fehlschaltungen bzw. zu Störungen führen kann. Ausnahmen stellen jene Situationen dar, wo keine Helligkeitsmessung gefordert wird. In diesen Fällen muss die Helligkeitsmessung an jedem Master-Präsenzmelder durch Umstellung auf Tag-/Nachtbetrieb deaktiviert werden.
Z.B. in Grossraumbüros, Schulzimmern, Aufenthaltsräumen mit Tageslichtanteil, wo die Melder tagsüber auch ausschalten müssen (siehe auch FAQ 3) Der Einsatz einer Master-Slave-Schaltung mit Präsenzmeldern kann aber auch darum gewählt werden, weil die Einstellungen nur am Mastergerät vorgenommen werden müssen und daraus eine erhebliche Zeitersparnis resultiert.
Aufgrund des Konzeptes einer Master-/Slave-Schaltung ist in den meisten Situationen ein Betrieb von bis zu 10 Slave-Geräten an einem Master-Gerät unproblematisch. Es gilt jedoch auch in diesem Fall der Grundsatz: Je mehr Slave-Geräte an einem Master-Gerät betrieben werden, desto grösser und unübersichtlicher wird der Erfassungsbereich und desto aufwändiger gestaltet sich eine allfällige Fehlersuche (siehe auch FAQ 5). Achtung: Bei grossen Beleuchtungsgruppen ist der maximal zulässigen Schaltleistung des eingesetzten Gerätes Rechnung zu tragen.
Grundsätzlich kann mit jedem Bewegungsmelder oder Präsenzmelder, welche über eine Impulsfunktion verfügt, ein Treppenhausautomat angesteuert werden. Zu beachten ist jedoch, dass die meisten Bewegungs- bzw. Präsenzmelder im geöffneten Zustand einen kleinen Ruhestrom (<1 mA) auf dem Lampendraht aufweisen. Dieser verhält sich gleich wie der Ruhestrom von Glimmlämpchen-Tastern und kann, wenn er zu hoch wird, die Minuterie auslösen. Auch hier gilt die Faustregel, dass nicht mehr als 5 Melder an einer Minuterie betrieben werden sollten (siehe auch FAQ 5).
Nein. Da ein PIR-Melder passiv die Infrarotabstrahlung der Umgebung erfasst, kann er immer nur direkt sichtbare Objekte erkennen. Somit sieht der Sensor im Falle einer Glasscheibe jeweils nur die Infrarotabstrahlung der Glasoberfläche selbst und nicht die Abstrahlung von dahinter liegenden Objekten (siehe auch FAQ 1).
Durchgangsbereiche: ca. 300 Lux/ca. 1 bis 5 Minuten; Arbeitsbereiche: ca. 600 Lux/ca. 10 bis 30 Minuten; Sehintensive Tätigkeiten: ca. 1000 Lux/ca. 10 bis 30 Minuten. Bei FL-Beleuchtungen sollte die Nachlaufzeit nicht unter 5 Minuten eingestellt werden. Eine zu kurze Nachlaufzeit kann die Lebensdauer von FL-Beleuchtungen reduzieren.
Ausführliche Informationen zu diesem Thema finden sie auf unserem Merkblatt «Fehlersuche und Behebung», welches unter der Rubrik «Downloads» heruntergeladen werden kann.
1. In seltenen Situationen tritt der Fall auf, dass Vorschaltgeräte beim Ausschalten Spannungsschwankungen im Netz verursachen, welche einen Neustart des PIR-Melders provozieren. Die Beleuchtung schaltet in diesen Fällen unmittelbar nach dem Ausschalten wieder ein. Ein RC-Löschglied hilft, diese Schwankungen auszugleichen. 2. Beim Betrieb von PIR-Meldern an Minuterien kann es vorkommen, dass der Ruhestrom von PIR-Meldern oder Leuchttastern zu gross wird und die Minuterie dauerhaft anzieht. Das RC-Löschglied erhöht die maximale Anzahl von Bewegungsmeldern bzw. Leuchttasten, welche an einer Minuterie betrieben werden können.
Grundsätzlich kann bei allen PIR-Meldern der Erfassungsbereich mit Abdeckclips oder Abdeckklebern eingeschränkt werden. Bei einigen PIR-Meldern ist es auch möglich, die Sensibilität zu verändern und somit die Reichweite zu reduzieren. Die effektivste Möglichkeit besteht bei der Bewegungsmelder-Serie «RC-plus next», welche eine unerreicht genaue, mechanische Eingrenzung des Bereiches mittels Einstellschrauben erlaubt.
Abhängig von der Nutzungsart kann beim Einsatz von Bewegungs- und Präsenzmeldern 20 bis 70 % gegenüber einer manuellen Schaltung eingespart werden. Je grösser der nutzbare Tageslichtanteil, um so mehr kann eingespart werden. Der Nutzungsart entsprechend korrekte Einstellungen für die Helligkeitsschwellwerte und die Nachlaufzeit sind hierfür ebenso Voraussetzung wie eine gute Wahl der Melderstandorte. Auch die Häufigkeit der Nutzung des Raumes hat einen grossen Einfluss: je häufiger ein Raum genutzt wird, umso grösser ist das Einsparpotential.
Grundsätzlich bleiben die programmierten Einstellungen auch nach einem Stromausfall erhalten. Mit einer Ausnahme: Sind die beiden Einstellschrauben für Helligkeit und Nachlaufzeit gleichzeitig auf «Sonne» und «Test» positioniert, so bewirkt der Stromunterbruch einen Programmier-Reset (Ausnahme RC-plus next). Danach sind wieder die mittels Einstellschrauben gewählten Werte wirksam. Darum sollte darauf geachtet werden, dass mindestens eine der 2 Einstellschrauben auf einer beliebigen anderen Position steht, um ein allfälliges Löschen der Programmierung bei einem Stromausfall zu vermeiden.
Lediglich die Geräte der Serie RC-plus resp. RC-plus next lassen sich mit der Party-Funktion für jeweils 12 Stunden ein oder ausschalten. Alle Präsenzmelder können zwar mit der Fernbedienung ausgeschaltet werden, das Licht bleibt jedoch nur so lange ausgeschaltet wie Bewegungen erfasst werden zuzüglich der eingestellten Nachlaufzeit.
Die Party-Funktion bei den RC-plus-Geräten ist ab Werk aus Sicherheitsgründen deaktiviert. Um diese zu aktivieren muss man den RC-plus kurz stromlos machen. Danach wieder Strom anlegen und während dem darauf folgenden Selbstprüfzyklus von einer Minute auf der Fernbedienung IR-RC unten rechts die Taste mit der durchgestrichenen Lampe drücken. Nun sollten die roten LED's am RC-plus sehr schnell blinken. Danach ist das Ende des Selbstprüfzyklus abzuwarten, worauf die Party-Funktion sofort betriebsbereit ist. Zur Bedienung kann nun mittels der Taste mit dem Sektglas zwischen Dauerlicht 12 h und Licht Aus 12 h hin- und hergeschaltet werden. Beim Betätigen der Taste «Reset» kehrt der Melder in den Automatikbetrieb zurück.
Es gibt für die PD9 Sensorköpfe 5 und 10 metrige Verlängerungskabel. Zu beachten ist dabei, dass die PD9 360 Master, PD9 360 Dimm sowie PD9 360 LC ein Verlängerungskabel mit RJ12 Stecker und Kupplung benötigen. Beim PD9 360 Slave hingegen ist ein RJ11 (4P) Verlängerungskabel erforderlich.
Mit steigender Montagehöhe nimmt die Reichweite zwar zu, die Erfassungs-Empfindlichkeit hingegen nimmt stark ab, was zu unerwünschten bzw. unvorhersehbaren Ergebnissen führen kann. Wenn immer möglich sollten die empfohlenen Montagehöhen eingehalten werden.
Bei vor Witterung gut geschützten Geräten kann von einer Lebenserwartung von 10 Jahren ausgegangen werden. Starke Witterungseinflüsse, übermässig hohe Schalthäufigkeiten sowie hohe Schaltlasten können die Lebenserwartung jedoch reduzieren.