KNX BusNEWS (10/2018)

Lichtregelung durch optimale Lichtmessung. Fester Bestandteil einer modernen Gebäudeautomation ist die intelligente und bedarfsgerechte Regelung der Beleuchtung.

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1. Oktober 2018 | KNX Swiss www.knx.ch | ET Elektrotechnik www.elektrotechnik.ch | HK-Gebäudetechnik www.hk-gebaeudetechnik.ch Migros und KNX Mit KNX gesteuerte Parkhausbeleuchtung

2. Technik 25 24 Technik U m die Beleuchtung mit dem KNX- System nicht nur an wesenheits- abhängig zu schalten, sondern auch hellig - keitsabhängig zu regeln, werden über ein DALI/KNX-Gateway DALI-EVG in das Sys - tem eingebunden. Über den gemessenen Helligkeitswert wird dann dem natürlichen Licht nur so viel künstliches Licht zuge - dimmt, wie benötigt wird, um den hinter - legten Helligkeitswert für den Raum zu er - reichen. Damit die helligkeitsabhängige Lichtre - gelung optimal funktioniert, muss der Hel - ligkeitswert möglichst zuverlässig ermittelt werden. Nur: An der Decke, wo der Prä - senzmelder installiert ist, herrschen andere Lichtverhältnisse als am Schreibtisch, wo der Nutzer die Beleuchtung wahrnimmt. Durch die Fenster im Raum strahlt die Son - ne je nach Tageszeit in einem anderen Win - kel, und Reflexionen müssen ebenfalls be - rücksichtigt werden. Wie wird der für die Regelung nutzbare Wert ermittelt? Messung an mehreren Punkten Um das natürliche Licht um die passende Menge Kunstlicht zu ergänzen, wird für die Regelung nicht der tatsächlich vom Licht - fühler gemessene Wert genutzt. Stattdes - sen wird bei konventionellen 230-V-Prä - senzmeldern ein Reflexionsfaktor von 1:2 Lichtregelung durch optimale Lichtmessung Fester Bestandteil einer modernen Gebäudeautomation ist die intelligente und bedarfsgerechte Regelung der Beleuchtung. Um diese in einem KNX-System zu integrieren, müssen Sensoren Informationen wie Anwesenheit und Helligkeit in das System einspeisen. Hierfür werden KNX-Präsenzmelder eingesetzt. als Verhältnis des Lichts zwischen Arbeitsoberfläche und Raumdecke genutzt. Bei KNX-Präsenzmeldern kann der Reflexionsfaktor individuell für jeden Raum definiert werden. Dabei wird der Messwert des Melders (KNX-Bus) ins Verhält - nis zum Messwert auf der Arbeitsoberfläche, gemes - sen mit einem Luxmeter, gesetzt. Der Messwert von der Schreibtisch oberfläche wird in der ETS oder über die Fernbedienungs-App eingestellt. Alternativ kann auch ein IR-Luxmeter kurzzeitig zum Anlernen des Systems oder auch dauerhaft genutzt werden. Dieses Gerät wird über einen USB-Anschluss versorgt, ist also optimal für die Verwendung auf ei - nem Schreibtisch. Über Infrarot sendet das IR-Lux - meter seine Werte an den Präsenzmelder in der Decke. So kann der Präsenzmelder die Lichtwerte vom Tisch für die Berechnung des Reflexionsfaktors nutzen. Verteilung des Erfassungsbereichs Ein weiterer Faktor für die optimale Lichtmessung im Raum ist die Ausrichtung des Lichtfühlers. Bei Prä - senzmeldern wird bei der Montage zuallererst darauf geachtet, dass der vom Melder abgedeckte Erfas - sungsbereich optimal auf den Raum verteilt ist. Der hinter der Linse untergebrachte Helligkeitssensor misst das Licht im kompletten Raum, woraus er einen Mittelwert bildet. Dies entspricht jedoch nicht unbe - dingt dem dunkelsten Bereich im Raum, der optimaler - weise Grundlage für die Regelung sein sollte. Dieses Problem kann durch den Einsatz eines Präsenz melders mit zusätzlichem aussenliegendem >250 Lux >500 Lux ca. 250 Lux Faktor = 0,5 500 Lux An der Decke, wo der Präsenzmelder installiert ist, herrschen andere Licht- ver hältnisse als am Schreibtisch, wo der Nutzer die Beleuchtung wahrnimmt. Lichtfühler gelöst werden. Der zweite, sta - tische Lichtfühler im Aussenring des Prä - senzmelders wird durch Drehen des Mel - ders in Richtung Wandseite ausgerichtet, während der Bewegungssensor weiterhin den benötigten Bereich erfasst. Der aus - senliegende Lichtfühler misst punktuell den Lichtwert in seinem Bereich. Funktion «wanderndes Tageslicht» Neben dem innenliegenden und dem aus - senliegenden Lichtfühler können die Licht - werte weiterer KNX-Melder des Systems über ein externes Helligkeitsobjekt genutzt werden. Dies ist vor allem in grösseren Räumen von Vorteil. Wenn die Sonne über den Tag wandert, ändern sich auch die Lichtverhältnisse, hier sei beispielsweise an ein Eckbüro gedacht. Mit der Funktion «wanderndes Tageslicht» wechselt der Referenzmelder, dessen Helligkeitswert für die Lichtregelung genutzt wird, über den Tag hinweg automatisch: Es wird im - mer der niedrigste Helligkeitswert im Raum als Lichtregelungswert genommen. So kann beispielsweise morgens der Licht - wert vom Master-Gerät und nachmittags der Helligkeitswert vom Slave-Gerät (Hel - ligkeitsobjekt) verwendet werden. Die Gewichtung der verschiedenen Lichtwerte für die Lichtregelung kann der Nutzer individuell in der ETS einstellen. Er kann einen Lichtfühler (innen liegend, aus - senliegend, Helligkeitsobjekt) als Referenz nehmen oder auch einen prozentualen Mischwert aus ver schiedenen Messwer - ten. Um im ganzen Büro eine gleichmässige Aus leuchtung zu erzeugen, können in der ETS für bis zu drei Lichtbänder sogenannte Offset-Werte hinterlegt werden. Ein Off - set-Wert ist ein Prozentsatz des hinterleg - ten Helligkeitswerts. Als Beispiel: In einem Klassenraum mit drei Lichtbändern wird für das Lichtband an der Wand der normale Helligkeitswert für die Regelung verwen - det, das mittlere Lichtband arbeitet bei - spielsweise mit einem Offset-Wert von –15% des Helligkeitswerts und das Licht - band am Fenster mit –20%. So ist der Raum überall gleichmässig ausgeleuchtet. ca. 250 Lux ca. 500 Lux Der zweite, statische Lichtfühler im Aussenring des Präsenzmelders wird durch Drehen des Melders in Richtung Wandseite ausgerichtet, während der Bewegungssensor weiterhin den benötigten Bereich erfasst. Der aussenliegende Lichtfühler misst punktuell den Lichtwert in seinem Bereich.

3. Hersteller KNX Swiss ABB Schweiz AG 5400 Baden www.abb.ch/gebaeudeautomation ESYLUX Swiss AG 8302 Kloten www.esylux.ch FELLER AG 8810 Horgen www.feller.ch Griesser AG 8355 Aadorf www.griesser.ch Hager AG 6020 Emmenbrücke www.hager.ch hubware AG 3063 Ittigen www.hubware.house Revox 8105 Regensdorf www.revox.ch Schneider Electric (Schweiz) AG 3063 Ittigen www.schneider-electric.ch se Lightmanagement AG 8957 Spreitenbach www.se-ag.ch Siemens Schweiz AG 6312 Steinhausen www.siemens.ch/buildingtechnologies Somfy AG 8303 Bassersdorf www.somfy.ch Steinel, c/o puag ag 5620 Bremgarten www.puag.ch Swisslux AG 8618 Oetwil am See www.swisslux.ch Theben HTS AG 8307 Effretikon www.theben-hts.ch WAGO Contact SA 1564 Domdidier www.wago.ch Wieland Electric AG 8404 Winterthur www.wieland-electric.ch WOERTZ AG 4132 Muttenz 1 www.woertz.ch ZidaTech 4614 Haegendorf www.zidatech.ch Züblin AG 8304 Wallisellen www.zublin.ch modular kompakt steckbar modular kompakt steckbar Mit dem modularen und flexiblen Systembaukasten gesis ® FLEX bringt Wieland Electric nun eine konsequente Weiterentwicklung auf den Markt. Mit modularen Komponenten, äußerst kompakter Bauweise, kompletter Steckbarkeit und standardisiertem KNX ist Ihr Gebäude für die Zukunft bestens gerüstet. Hier erfahren Sie mehr: www.wieland-electric.ch info.swiss@wieland-electric.com Tel. 052 235 21 00 gesis ® FLEX Raumautomation der Zukunft gesis_Flex_Schweiz_08_15.indd 1 25.08.15 12:28 Bewegungserkennung zur Lichtsteuerung Über die ETS wird die gesamte Beleuch - tungsanalage auf die Anforderungen des Gebäudes und seiner Nutzer ausgerichtet. Über die Bewegungserkennung und die sinnvolle Programmierung der einzelnen Sensoren der Präsenzmelder kann bei - spielsweise eine auf die Laufrichtung des Nutzers optimierte Beleuchtung program - miert werden. Für jeden Sensor wird eine eigene Nachlaufzeit hinterlegt, sodass je nach Laufrichtung das Licht länger oder kürzer aktiviert bleibt. Die Empfindlichkeit der Sensoren kann ebenfalls einzeln ein - gestellt werden, sodass ein Präsenzmelder im Flur auf der einen Seite schneller reagiert als auf der anderen. Durch die Gruppierung der DALI-EVG lassen sich Beleuchtungsgruppen schaffen, die an die Bewegungserfassung der Sensoren gekoppelt werden können. So ist eine Zonenschaltung möglich. Wenn bei - spielsweise ein Präsenzmelder mit vier Sensoren an eine T-Kreuzung im Korridor montiert wird, können die Leuchten in jedem Gang gruppiert und dem Sensor, der in ihre Richtung schaut, zugewiesen werden. Das Licht wird dann nur in dem Teil des Korridors aktiviert, in dem die Bewegung erkannt wurde. Der vierte Sen - sor zur Wand hin wird deaktiviert. Um in den Räumen unnötige Einschaltzeiten zu ver - meiden, ist die Funktion «Kurzpräsenz» empfehlens - wert. Hierbei wird eine Zeit hinterlegt, die der Raum - nutzer mindestens anwesend sein muss, damit nach Verlassen des Raumes die normale Nachlaufzeit akti - viert wird. Ist der Nutzer kürzere Zeit im Raum, wird die Nachlaufzeit nach Verlassen des Raumes prozen - tual reduziert. Wenn also der Nutzer nur kurz etwas aus dem Raum holt und direkt wieder geht, bleibt das Licht nicht unnötig lange aktiviert. Durch diese und viele weitere von den Herstellern zur Verfügung gestellten Funktionen lässt sich heute mit KNX eine nutzerfreundliche und umweltschonen - de Beleuchtungsregelung einrichten. www.swisslux.ch www.siemens.ch/knx Die neuen Schaltaktoren sind effizient in der Installation, Inbetrieb­ nahme und Wartung. Diese sind mit je vier, acht und zwölf Kanälen für 6, 10 bzw. 16/20 Ampere ausgelegt und eignen sich sowohl für kapazitive, induktive und ohmsche Lasten. Hohe Flexibilität zur individuellen Realisierung von Anlagen­ lösungen dank umfangreichen Steuerungs ­ , Übersteuerungs ­ und Diagnosefunktionen. Neue KNX Schaltaktorik ­ Baureihe Leistungsfähige Schaltaktoren mit umfassenden Automatisierungsfunktionen Der weltweite Standard für Haus- und Gebäude - systemtechnik RZ_BT_Ins_Schaltaktoren_KNX_A4_d.indd 1 24.07.17 11:43 Noch nicht Mitglied? Für mehr Infos wenden Sie sich doch direkt an die Geschäftsstelle von KNX Swiss. Es lohnt sich! V iveroo free Hochwertige iPad-Halterung für W and- oder Möbelmontage oder mit Standfuss. So schlicht und schön, dass sie immer passt. Wie gemacht für W ohn-, Büro- oder Zweckbau. Ihr Nutzen: - Für alle aktuellen iPad- V arianten: iPad 9.7”, iPad Pro 10.5”/12.9” - Hochwertige Fertigung aus Aluminium - Eloxiert in SuperSilver oder DarkSteel - LAN-Anbindung möglich - V erriegelungssystem als Diebstahlsicherung - Montage in Hoch- oder Querformat Asera AG Zürichstrasse 46 8303 Bassersdorf ww w .asera.ch sales@asera.ch 044 755 50 60 - neu: Auch mit Umbauset für Ersatz von alten Touchpanels

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