Planungshilfe (01/2021)

Planungshilfe - Grundlagen und Planungsbeispiele für die professionelle Planung von Bewegungs- und Präsenzmeldern.
Die richtige Planung, eine fachgerechte Installation und Inbetriebnahme der Sensorik sind essenziell um das Potenzial einer modernen Lichtinstallation vollumfänglich auszuschöpfen.

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2. «Die richtige Planung, eine fach gerechte Installation und Inbetriebnahme der Sensorik sind essenziell um das Poten­ z ial einer modernen Licht­ installation vollumfänglich auszuschöpfen.»

1. Planungshilfe Grundlagen und Planungsbeispiele für die professionelle Planung von Bewegungs- und Präsenzmeldern.

17. 17 Das Bürgerspital Solothurn ist als erstes Spital in der Schweiz nach dem Minergie-Eco-Standard zertifiziert. Fester Bestandteil der energie effizienten Gebäudeautomation sind B.E.G. Luxomat KNX-Präsenzmelder. Das Bürgerspital Solothurn ist als erstes Spital in der Schweiz nach dem Minergie-Eco-Standard zertifiziert. Fester Bestandteil der energie effizienten Gebäudeautomation sind B.E.G. Luxomat KNX-Präsenzmelder. Das Bürgerspital Solothurn ist als erstes Spital in der Schweiz nach dem Minergie-Eco-Standard zertifiziert. Fester Bestandteil der energie effizienten Gebäudeautomation sind B.E.G. Luxomat KNX-Präsenzmelder.

7. 7 Zweckgerechter Betrieb Eine Beleuchtungsanlage bewährt sich dann im Alltag, wenn sie auch ihrem geplanten Zweck ent - sprechend genutzt wird. Dabei hilft es, wenn die Nutzer die Steuerungslogik der Lichtsteuerung verstehen. So wird beispielsweise ein Lehrer, der die Steuerung verstanden hat, in seinem Schul - zimmer die automatisch ausgeschaltete Beleuch - tung nur dann manuell wieder einschalten, wenn er wirklich mehr Licht benötigt. Wird ein Raum für einen anderen Zweck genutzt als ursprünglich geplant, so macht es Sinn die neuen Anforderungen, welche aus der Umnutzung entstehen, zu prüfen und gegebenenfalls eine An - passung der Parameter der Lichtsteuerung oder auch eine Neueinteilung der Lichtgruppen vorzu - nehmen. Eine gute Nutzung des einfallenden Tages - lichtes wirkt sich äusserst positiv auf die Energiebilanz der Beleuchtung aus.

42. 42

43. 43 In der Siedlung Mattenhof in Zürich sind rund 460 unterschiedliche B. E. G.-Melder, mit Erfassungsbereichen bis zu 24 Meter, im Betrieb.

10. 10 Nebst der Position im Grundriss spielt auch die Montagehöhe des Sensors eine Rolle: Je höher der Bewegungsmelder montiert wird, desto grösser wird der Erfassungsbereich. Mit zunehmender Montagehöhe nimmt die Empfindlichkeit jedoch ab. Bei den meisten PIR-Sensoren besteht die Mög - lichkeit, die Erfassungsbereiche manuell auf be - stimmte Bereiche zu begrenzen. Dadurch können Erfassungsbereiche speziell an Grundstückgren - zen oder Raumabschnitte angepasst werden. Dies wird durch mechanische Einstellungen der Senso - ren (Abb. 5) oder durch zuschneidbare Abdeck clips (Abb. 6) gemacht. Damit können Fehlschaltungen vermieden werden. Max. Reichweite Geringste Reichweite Bewegliche Abdeckclips Abb. 5: Einstellung des Erfassungsbereiches durch Dreh - schrauben und Abdeckclips beim RC-plus Abb. 6: Abdeckclips ermöglichen die Begrenzung des Er fas sungs bereichs eines PIR-Sensors. Dies ist speziell im Aussenbereich oft notwendig. Der hier abgebildete Indoor 180 NUP FE kann mit Hilfe von Abdeckclips zu - verlässig ein gestellt werden. Für eine zuverlässige Erfassung muss der PIR- Melder immer freie Sicht auf die zu erfassenden Personen haben. Objekte wie Glas- oder Stell - wände, Möbel und abgehängte Installationen be - grenzen den Erfassungsbereich. Lichtmessung Alle Bewegungs- und Master-Präsenzmelder ha - ben einen integrierten Lichtsensor, über welchen die Lichtmessung direkt am Sensor stattfindet. Der Bewegungsmelder berücksichtigt beim Ein - schalten die vorhandene Lichtmenge. Er schaltet nur ein, wenn nebst der Bewegung auch zu wenig Licht vorhanden ist. Ausschalten wird er erst dann, wenn keine Bewegung mehr vorhanden ist – un - abhängig von der Lichtmenge. Daher kann der Be - wegungsmelder auch parallelgeschaltet werden. Der Präsenzmelder (Master-Gerät) misst das Mischlicht (Summe des Tages- und Kunstlichts), welches unterhalb des Melders reflektiert wird. Die Lichtmessung beim Präsenzmelder bleibt im - mer aktiv. Somit wird trotz der Anwesenheit von Personen das Licht ausgeschaltet, falls genügend Tageslicht vorhanden ist. Der Montageort des Mas - ter-Präsenzmelders wird zur Referenz des Be - leuchtungsniveaus. Um durch die Lichtsteuerung in allen Bereichen einer Lichtgruppe stets ausrei - chend Licht zu haben, wird der Master-Präsenz - melder an der dunkelsten Stelle in der Lichtgruppe platziert. Direkte Lichteinstrahlung, beispielsweise durch eine Leuchte, beeinflusst die Lichtmessung. Die Platzierung von Stehleuchten oder abgehäng - ter Beleuchtung direkt unter dem Sensor muss vermieden werden. Zur Erweiterung der über - wachten Fläche werden Slave-Geräte mit dem Master verbunden. Arbeitshilfe: Hier gelangen Sie zur Vor - lage «Bedarfsübersicht», mit welcher eine Liste aller im Objekt eingeplanten Meldertypen erstellt werden kann.

15. 15 Fehler aufgrund der Lichtmessung Sensor schaltet/regelt nicht korrekt Sensor schaltet bei der gewünschten Helligkeit nicht aus oder nicht ein Es befinden sich vom Sensor unabhängig gesteuerte Lichtgruppen in der Nähe. Das vom Melder unabhängig geschaltete Kunst licht beeinflusst die Lichtmessung des Sensors. Je näher dieses ist, umso grösser ist der Ein - fluss auf die Lichtmessung beim Sensor. Der Abstand der gesteuerten Leuchte zum Sensor ist sehr klein. Ist der Einfluss des selbst - gesteuerten Lichts auf den Sensor zu gross, verfälscht dies die Lichtmessung. Daher ist der Sensor nicht in der Lage, die Lichtmessung korrekt vorzunehmen. Es sind mehrere Präsenzmelder parallel - geschaltet. Wie weiter oben beschrieben, wird bei den Präsenzmeldern die Lichtmessung durch die Master-Geräte vorgenommen. Werden nun zwei Master parallelgeschaltet, so können diese die Lichtmessung nicht mehr korrekt durchführen.     Als erstes wird der eingestellte Helligkeitswert überprüft. Dabei muss berücksichtigt werden, dass der Sensor an seinem Montageort (Decke oder Wand) die Lichtmessung vornimmt und somit dort der Lichteinfall nicht der gleiche ist, wie auf der Arbeitsfläche oder auf dem Boden. Gegebenenfalls muss dies durch einen leicht abweichenden Wert (zu tiefer oder zu hoher Wert) kompensiert werden. Um eine korrekte Lichtmessung durchführen zu können, muss der Sensor so im Raum platziert sein, dass er das vorhandene Tageslicht gut erfasst und das selbstgesteuerte Licht ebenfalls gut ermitteln kann. Abhängig vom auf den Sensor einfallenden Kunstlicht, sollte ein Mindestabstand von einem Meter zu jeder Leuchte eingehalten werden. Durch eine Umplatzierung des Sensors kann dies behoben werden. Pro Lichtgruppe darf nur ein Master eingesetzt werden. Zur Erweiterung des Erfassungs - bereiches müssen Slaves an den Master an - geschlossen werden.

6. 6 werden die Leuchten in Fensternähe in eigenen Lichtgruppen zusammengefasst, um diese nur dann einzuschalten oder anzusteuern, wenn nicht ausreichend Tageslicht vorhanden ist. Die Lichtgruppen sollten zudem korrespondierend zu den Beschattungsgruppen gebildet werden. Ist beispielsweise die Ansteuerung der Storen so geplant, dass für drei Fensterreihen die Storen ge - meinsam hoch- oder runtergefahren werden, dann sollen die Leuchten in diesem Raumabschnitt ebenfalls eine Lichtgruppe bilden. So kann die Lichtsteuerung den Tageslichteinfall optimal be - rücksichtigen. Weiter muss bei der Einteilung der Lichtgruppen auf die unterschiedliche Nutzung der Bereiche in den Räumen geachtet werden. So gilt es in einem Grossraumbüro beispielsweise, die Korridorbe - reiche von den Arbeitsplätzen zu unterscheiden und dies in den Lichtgruppen zu berücksichtigen. So kann anschliessend auch die Lichtsteuerung auf die unterschiedlichen Anforderungen für die Bereiche eingehen. Lichtsteuerung Eine gute Lichtsteuerung stellt sicher, dass zur richtigen Zeit genügend Licht dort vorhanden ist, wo es gebraucht wird, jedoch nur so viel und so lange wie nötig. Um das zu erreichen müssen Sen - soren zur Anwesenheitserkennung eingesetzt werden. Die Sensorik für die Bewegungserken - nung muss so platziert werden, dass alle für die Anwendung wichtigen Bereiche ausreichend er - fasst werden. Bewegungsmelder und Master-Prä - senzmelder haben nebst der Bewegungserkennung auch eine Lichtmessung integriert, um das Licht nur dann zuzuschalten, wenn nicht genügend Tageslicht vorhanden ist. Bei der Wahl und der Platzierung der Sensorik ist zu beachten, dass die gewünschte Funktion (bspw. das Dimmen) durch den gewählten Sensor optimal erfüllt werden kann. So gibt es beispielsweise für die Lichtsteuerung in Hoch regallagern speziell entwickelte Präsenzmelder, welche die Helligkeit im Regalgang mit Hilfe eines Teleskoplichtfühlers zuverlässig messen können. Zur Planung der Steuerungsfunktionen (Dimmen etc.) gehört zudem auch die Definition der Para - meter (Helligkeit, Nachlaufzeit etc.) der Lichtsteue - rung. So kann sich die Wirkung einer Konstant - lichtregelung beispielsweise nicht entfalten, wenn der Helligkeitsschwellwert falsch gesetzt wird. Dieser Fehler kann zum bis zu dreifachen Energie - verbrauch führen. Installation gemäss Planung Im Ablauf des Bauprojektes kommt es immer wie - der zu Änderungen im Vergleich zur Planung. Da - bei ist es wichtig, dass die in der Planung defi - nierten Anforderungen auch durch die Installation erfüllt werden. So ist es von grosser Wichtigkeit, dass die Qualität und die technischen Spezifika - tionen der gewählten Sensoren die Anforderungen des Projektes vollumfänglich erfüllen. Eine Pla - nung mit Präsenzmeldern nützt beispielsweise nichts, wenn anschliessend aus Kostengründen Bewegungsmelder eingesetzt werden, oder wenn Sensoren mit einem Erfassungsbereich gewählt werden, der nicht den Planungsvorgaben ent - spricht. Inbetriebnahme entsprechend der Planung Erst eine vollständige Inbetriebnahme entspre - chend den Planungsvorgaben stellt sicher, dass die Anforderungen des Projektes erfüllt werden können. Dabei ist darauf zu achten, dass die drei Säulen Tageslicht, Leuchten und Lichtsteuerung aufeinander abgestimmt funktionieren. Es wird also nach der Einstellung der festgelegten Para - meter für die Steuerung auch geprüft, ob die ge - wählte Steuerungsfunktion auch den gewünschten Nutzen erzielt, also ob beispielsweise das Licht bei zunehmendem Tageslichteinfall korrekt zurück - dimmt.

44. Swisslux AG Wir sind führender Anbieter und erster Ansprechpartner für intelligente Beleuchtungstechnik. Unsere Lösungen führen zu mehr Sicherheit, Komfort und Energieersparnis. Wir legen höchsten Wert auf einen herausragenden Service in jeder Phase des Bauprojekts und betreuen unsere Kunden von der Planung über die Installation bis zum einwandfreien Betrieb unserer Lösungen. Swisslux AG Industriestrasse 8 I CH-8618 Oetwil am See Tel : + 41 43 844 80 80 I Fax: + 41 43 844 80 81 info@swisslux.ch I www.swisslux.ch Copyright © Swisslux AG | Alle Rechte sowie technische Änderungen bleiben vorbehalten. T11051

13. 13 KNX KNX-Präsenzmelder werden, wie alle KNX-Bus- Teilnehmer, von einer KNX-Busspeisung versorgt. Sie können Aktoren oder Gateways direkt ansteu - ern oder die erfassten Informationen über Hellig - keit und Bewegung einem KNX-Aktor, KNX-Con - troller oder einer Visualisierung zur Verfügung stellen. Schaltleistungen Sämtliche B.E.G. Luxomat Bewegungs- und Prä - senzmelder der Swisslux AG mit 230 Volt Betriebs - spannung verfügen über Hochleistungsrelais, wel - che für häufige Schaltungen, hohe Einschaltströme, hohe Lasten und eine lange Lebensdauer optimiert sind. Sie eignen sich zum Anschluss sämtlicher gebräuchlicher Lampentypen. Die Angaben zu den Schaltleistungen sind unter «Technische Daten» bei den jeweiligen Produkten ersichtlich. DALI-2 Controller DALI KNX DALI DALI KNX DALI DALI 230V Slave-Verbindung 230V DALI-Bus KNX-Bus

16. 16 Fehler in der Installation Melder mit direkt angeschlossenem Taster Licht brennt dauerhaft. Beleuchtete Taster ohne Neutralleiteranschluss können zur «Betätigung» des Tastereingangs des Melders führen. Licht schaltet nicht automatisch ein   Wenn beleuchtete Taster zum Einsatz kommen, sollten Taster mit Neutralleiteranschluss ver - wendet werden. Präsenzmelder können im Voll- oder Halbautoma - tik-Modus betrieben werden. Im Halbautomatik- Modus muss das Licht manuell eingeschaltet werden und schaltet dann automatisch ab. Ist jedoch eine automatische Einschaltung durch Bewegung erwünscht, so muss der Melder im Vollautomatik-Modus betrieben werden. Der Taster dient dann zur manuellen Übersteuerung. Master-Slave Installation Bei einer Master-Slave Installation brennt das Licht dauerhaft.  Die Slave-Geräte geben bei einer erkannten Be wegung ein Signal an den Master weiter. Ein Fehlsignal zwischen Master und Slave (z.B. durch einen defekten Slave-Melder) kann zu Dauerlicht führen. Hier muss der Ursprung des Fehlsignals ermittelt werden.

14. 14 Fehlersuche und Tipps Nebst dem gezielten Vorgehen in der Planung, Ins - tallation und Inbetriebnahme, gibt es einige Tipps und Tricks um Fehler und Mehraufwände zu ver - hindern und unerwünschte Effekte zu vermindern. Nachfolgend sind diese, nach den häufigsten Feh - lerbeschreibungen geordnet, aufgelistet. Wichtiger Hinweis: Bitte beachten Sie für eine er - folgreiche Fehleranalyse bei Luxomat Bewegungs- und Präsenzmeldern insbesondere folgenden Punkt: Einige Luxomat-Geräte können entweder mit Ein - stellschrauben am Gerät und/oder mit einer als Zubehör erhältlichen Fernsteuerung eingestellt werden. Wenn das Gerät einmal mit der Fernsteue - rung programmiert ist, hat das Verändern der Werte mittels den Einstellschrauben am Gerät kei - ne Auswirkungen mehr. Dies ist normal, könnte jedoch eventuell als Defekt des Gerätes interpre - tiert werden. Bei Unsicherheit über den aktuellen Zustand des Gerätes bitte immer zuerst einen Hard-Reset gemäss Bedienungsanleitung durch - führen. Fehler aufgrund der Erfassung Sensor erfasst zu spät Begrenzung des Erfassungsbereiches durch: Fenster, Glaswände, Mobiliar, abgehängte Leuch - ten, Deckeninstallationen wie Sanitärrohre etc. Nicht-Berücksichtigung der Melder-Charakteris - tik: Der gewählte Melder deckt den gewünschten Bereich nicht zuverlässig ab.    Melder oder Mobiliar umplatzieren oder zusätz - lichen Melder installieren Melder umplatzieren oder zusätzlichen Melder installieren Wichtig zu beachten: Die Erfassungsdistanz für radiale Bewegungen kann um einiges kleiner sein als die Erfassungsdistanz für tangentiale Bewegungen. Unerwünschte Schaltungen Im Aussenbereich durch Pflanzen, Autos etc. Im Innenbereich PIR-Melder zu nah an Leuchte: Durch die Änderung der Wärmeabstrahlung der Leuchte kann es zu Fehlschaltungen (Wieder - ein schaltung nach Abschaltung) kommen. Induktive Schaltlast: Wenn eine grössere Anzahl an Leuchten (FL oder LED) oder PIR parallel - geschaltet werden, können allfällige Induktivitäten zu einem ungewollten Wiedereinschalten führen.     Objekte, die sich im Wind bewegen und Bereiche, welche nicht erfasst werden sollen, können durch die Umplatzierung des Melders oder durch Richten und Abdecken des Sensorkopfes aus - geblendet werden. Wärmequellen, wie z.B. Heizungen oder Klima - anlagen und Leuchten sollten sich nicht im Erfassungsbereich des Sensors befinden. Durch Eingrenzen des Erfassungsbereiches oder durch Umplatzierung der Leuchte, respektive des Sensors, kann dies behoben werden. Durch das Parallelschalten eines RC-Glieds kann dies behoben werden.

18. 18 Treppenhaus Ob im Zweckbau oder im Wohnbau, in jedem mehr - stöckigen Gebäude hat es mindestens ein, meist mehrere Treppenhäuser. In diesen Verkehrszonen wird immer nur kurzzeitig bei Benutzung Licht be - nötigt. Daher lohnt es sich im Treppenhaus die Steuerung der Beleuchtung bewusst zu planen. Sei es für die Nottreppenhäuser oder für reprä - sentative Treppenhäuser, gewisse Punkte müssen beachtet werden um die Sicherheit und das Wohl - befinden der Nutzer zu gewährleisten. Eigenheiten der Beleuchtungs­ steuerung im Treppenhaus Einteilung der Lichtgruppen Sehr oft ist der Tageslichteinfluss auf den ver - schiedenen Etagen unterschiedlich. Dies ist bei der Einteilung der Lichtgruppen zu berücksichtigen. Wenn das Treppenhaus mehr als zwei oder drei Etagen hat, macht es Sinn, jede Etage als eigene Lichtgruppe zu planen. Dadurch wird nicht immer das gesamte Treppenhaus ausgeleuchtet, wenn sich Personen nur zwischen einzelnen Etagen be - wegen. Erfassung der Personen Besonders in Treppenhäusern spielt das Thema Sicherheit eine grosse Rolle. Daher ist es wichtig, dass jede Türe optimal erfasst ist. Auch die Erfas - sung der auf- oder absteigenden Personen ist zu gewährleisten. (Siehe Seite 9, Erfassungsbereich PIR-Melder.) Ist für jede Etage eine einzelne Lichtgruppe vor - gesehen, dann müssen die Leuchten auf den Zwi - schenpodesten jeweils mit der darüber liegenden Etage verbunden sein und der Sensor muss be - reits auf der aufsteigenden Treppe zum Podest hin die Personen erfassen. Lichtmessung Abhängig von der Einteilung der Lichtgruppen wird auch die Lichtmessung realisiert: Wird pro Etage eine Lichtgruppe gemacht, dann wird die Licht - messung in jeder Etage durch den Melder selbst vorgenommen. Umfasst eine Lichtgruppe mehr als nur eine Etage, dann wird am besten mit parallel geschalteten Be - wegungsmeldern geplant. Jeder Bewegungsmel - der führt dann einzeln die Lichtmessung für sei - nen Bereich durch und schaltet nur dann das Licht ein, wenn zu wenig Tageslicht vorhanden ist. Treppenhäuser gibt es in jedem Zweck- und Wohnbau. Daher lohnt es sich, diese Verkehrszone bewusst zu planen.

20. 20 Korridor Der Korridor gehört als Verkehrsfläche, speziell in den Zweckbauten, zu den meist unterschätzten Bereichen was das Potential an Energieeinsparun - gen durch automatisch geregelte Beleuchtung be - trifft. So wird beispielsweise in einem Spital der grösste Anteil der Energie in der Beleuchtung für die Korridorbeleuchtung aufgewendet. Das Augenmerk liegt bei einer modernen Beleuch - tungslösung im Korridor daher auf der Kombina - tion von Energieeinsparung und optimaler Raum - orientierung bei hohem Komfort für den Nutzer. Eigenheiten der Beleuchtungs­ steuerung in Korridoren Einteilung der Lichtgruppen Den unterschiedlichen Tageslichteinfall in den Kor - ridoren zu nutzen, ist das grösste Potential hin - sichtlich der Energieoptimierung. Daher werden die Lichtgruppen möglichst dem Tageslichteinfall entsprechend gebildet. Sind also beispielsweise im ersten Abschnitt eines Korridors Fenster vor - handen und im zweiten keine, wird der Korridor sinnvollerweise in zwei Lichtgruppen unterteilt. Nebst dem Tageslichteinfall wird die typische Nut - zung eines Korridors zur Einteilung der Lichtgrup - pen beachtet: Der Vorplatz eines Liftes soll bei - spielsweise eine eigene Lichtgruppe sein, wenn von diesem mehrere Korridorabschnitte abgehen. Dadurch werden jeweils nur die Bereiche einge - schaltet, welche auch genutzt werden. Erfassung der Personen Bei der Planung der Beleuchtungssteuerung im Korridor ist darauf zu achten, dass alle Zugänge (Türen etc.) gut erfasst werden. Dabei ist speziell die Charakteristik des Erfassungsbereiches hin - sichtlich tangentialer und radialer Erfassung zu berücksichtigen. (Siehe Seite 9, Erfassungsbereich PIR-Melder.) Wo zwei Lichtgruppen aneinandergrenzen, gelten die gleichen Planungsgrundsätze, wie wenn dort eine Türe wäre: Beim Betreten dieses Korridor - abschnittes muss die Erfassung optimal gewähr - leistet sein. Lichtmessung Abhängig von der Einteilung der Lichtgruppen wird auch die Lichtmessung vorgesehen: Um allfälliges Tageslicht nutzen zu können, wird dieses in jeder Lichtgruppe einzeln gemessen. Dies kann mit pa - rallelgeschalteten Bewegungsmeldern oder aber auch mit Präsenzmeldern (Master-Slave oder Master-Master) realisiert werden. Bei der Planung von Präsenzmeldern muss das Master-Gerät an der dunkelsten Stelle innerhalb der Leuchten - gruppe platziert werden. Wie gut das einfallende Tageslicht in den unterschiedlichen Bereichen eines Korridors genutzt werden kann, variiert oft stark. Dies muss bei der Einteilung der Lichtgruppen berücksichtigt werden.

22. 22 Toilet ten Die Beleuchtung von Toiletten in Zweckbauten ist prädestiniert für die Steuerung mit Bewegungs - meldern. Häufig haben Toiletten kein oder nur sehr wenig Tageslicht. Dies führt dazu, dass das Licht nach der Nutzung meist nicht mehr ausgeschaltet wird. Bei Toilettenräumen mit mehreren Kabinen besteht die Herausforderung, alle Bereiche aus - reichend zu erfassen. Eigenheiten der Beleuchtungs­ steuerung in Toiletten Erfassung Es gibt in der Sensorenplanung für Toiletten zwei Möglichkeiten die Erfassung von Personen zu ge - währleisten: Entweder kann jedes Klosett durch den Erfassungsbereich von mindestens einem PIR-Melder abgedeckt sein oder es werden PIR- Sensoren mit einer zusätzlichen akustischen Überwachung eingesetzt. Bei Meldern mit akusti - scher Überwachung wird die erste Einschaltung immer durch Bewegung ausgelöst. Brennt das Licht einmal, so bleibt dieses durch weitere Be - wegungen oder aber durch Geräusche im Raum an. Die Empfindlichkeit der akustischen Über - wachung kann am Gerät eingestellt werden. Lichtmessung Bei Toiletten mit genügend Tageslichteinfluss muss darauf geachtet werden, dass alle Bereiche, so beispielsweise auch einzelne abgeschlossene Klosett-Kabinen, trotzdem ausreichend beleuchtet sind. Daher bietet es sich in Toiletten an, Be - wegungsmelder parallel zu schalten. Dabei misst jeder Melder die Helligkeit an seinem Ort und schaltet das Licht nur dann ein, wenn nicht ge - nügend Helligkeit vorhanden ist. Lüftung Sind in den Toiletten elektrische Lüfter geplant, so können diese ebenfalls durch die PIR-Sensoren in Abhängigkeit der Anwesenheit von Personen ge - steuert werden. Dazu werden PIR-Melder mit einem zusätzlichen HLK-Kontakt eingeplant. Bei den meisten Master-Präsenzmeldern von B.E.G. Luxomat ist eine Version mit zusätzlichem HLK- Kontakt verfügbar (Master 2C). Dieser wird wo nötig mit Slave-Geräten ergänzt. In WC-Anlagen mit bis oben geschlossenen Kabinen wird pro Kabine ein Melder geplant.

4. 4 Einleitung Gute Beleuchtungssteuerung ist von enormer Be - deutung, denn in unseren Klimaregionen verbrin - gen Menschen ihre Zeit überwiegend in Gebäuden. Das Licht beeinflusst massgeblich unseren Bio - rhythmus: Tageslicht und gutes Kunstlicht steigern Wohlbefinden und Konzentrationsfähigkeit. Deshalb muss bei Neubau und Sanierung ein besonderer Fokus auf die Beleuchtungsregelung gelegt werden. Lange Zeit wurde die Beleuchtungssteuerung als Randthema betrachtet. Weder der Architekt, noch der Licht- oder der Elektroplaner schenkten der Steuerung der Leuchten die Aufmerksamkeit, wel - che diese aufgrund des Einflusses auf den Komfort, das Raumgefühl und den Energiebedarf haben soll - te. Dies hängt sicherlich auch mit der Technologie der FL-Leuchten zusammen: Kurze Brenndauer verkürzen die Lebensdauer der FL-Lampen sehr stark. Zudem können diese nicht verlustfrei ge - dimmt werden, wodurch Dimmen demnach auch eine schlechte Alternative zum Schalten darstellte. Seit die LED sich jedoch in der Masse der Anwen - dungen durchgesetzt hat, gewinnt eine Beleuch - tungssteuerung, welche alle Möglichkeiten der Lichttechnik nutzt, an Aufmerksamkeit. So können je nach Anwendung allein durch die Steuerung 30% bis 80% der Volllaststunden eingespart wer - den. Eine zentrale Bedeutung zum Erreichen die - ser Ersparnis kommt der präzisen Erfassung der Anwesenheit von Personen, des Tageslichteinflus - ses und einer der Anwendung entsprechend opti - mierten Einjustierung zu. Diese Planungshilfe gibt für verschiedene Anwen - dungen aus dem Wohn- und Zweckbau Hilfestel - lungen, wie eine effiziente und effektive Lichtsteu - erung geplant, in Betrieb genommen und betrieben werden kann. Hinweis: Dieses Dokument ist als allgemeine Pla - nungshilfe zu verstehen. Jedes Bauprojekt und jede Beleuchtungssteuerung ist anders. Die hier aufgezeigten Grundprinzipien müssen daher auf das eigene Projekt adaptiert und die gemachten Empfehlungen in der Praxis auf Tauglichkeit und Richtigkeit geprüft werden. Gerne unterstützen wir Sie bei der optimalen Pla - nung Ihres Projektes – sprechen Sie uns an! Tel: +41 43 844 80 80 E-Mail: info@swisslux.ch Wie dieses Dokument genutzt werden kann Diese Planungshilfe kann auf vielfältige Art und Weise genutzt werden. Sie kann ...  ... von vorne bis hinten durchgelesen werden.  ... als Nachschlagewerk im Alltag dienen.  ... quergelesen werden. Die wichtigsten Aus - sagen und Passagen sind grau hinterlegt. So kann in wenigen Minuten die wichtigste Information zu einem Begriff oder einem Thema gelesen werden. Nebst den Informationen in dieser Broschüre fin - den sich an verschiedenen Stellen Hinweise auf weiterführende Arbeitshilfen, Informationen oder Unterlagen.

11. 11 Schaltungsarten Auf welche Art die Verschaltung zwischen den Meldern und der Beleuchtung umgesetzt wird, spielt speziell für die korrekte Lichtmessung eine grosse Rolle. Nachfolgend sind die gebräuchlichs - ten Schaltprinzipien und deren Einsatzgebiete dar - gestellt. Parallelschaltung Bewegungsmelder können parallelgeschaltet wer - den. Dabei misst jeder Bewegungsmelder das bei ihm vorhandene Licht und schaltet das Licht in der ganzen Gruppe ein, wenn Bewegung registriert wird. Das Licht bleibt dann solange eingeschaltet, wie Bewegung registriert wird. Typische Anwendungen sind Treppenhäuser, Korri - dore, WC, Tiefgaragen, Keller und Nebenräume. Es sollten nie mehr als 5 Geräte parallelgeschaltet werden. Je mehr Melder parallelgeschaltet werden, desto aufwändiger gestaltet sich eine allfällige Fehlersuche. Hinweis: Werden B.E.G. Luxomat Master-Präsenz - melder parallelgeschaltet, dann wird die perma - nente Lichtmessung deaktiviert. D.h. sie verhalten sich dann wie Bewegungsmelder. Master-Slave Schaltung An Master-Präsenzmeldern werden Slave-Geräte angeschlossen um den überwachten Bereich zu vergrössern. Dabei misst nur das Master-Gerät die Helligkeit. Dieses wird daher immer an der dun - kelsten Stelle in der Lichtgruppe platziert um die Mindesthelligkeit garantieren zu können. Die Slave- Geräte melden erfasste Bewegung an das Master- Gerät, das dann bei zu wenig Helligkeit das Licht einschaltet. Typische Anwendungen sind Büros, Grossraum - büros, Schulzimmer, Sitzungszimmer und Sport - hallen. Optional kann ein Master-Gerät ausgewählt wer - den, welches über einen zusätzlichen HLK-Aus - gang zur Ansteuerung von Lüftungs- und Klima - geräten verfügt. Weiter sind auch Duo und Trio Master-Geräte ver - fügbar, welche sodann über mehrere Licht- bzw. HLK Ausgänge verfügen. DALI-2 Controller DALI KNX DALI DALI KNX DALI DALI DALI-2 Controller DALI KNX DALI DALI KNX DALI DALI

26. 26 Aussenbereiche von Gebäuden Im Aussenbereich von Gebäuden dient die Be - leuchtung der Gestaltung, der Sicherheit oder der Orientierung. Die Beleuchtungssteuerung im Aus - senbereich soll den Energiebedarf in Abhängigkeit der Nutzung optimieren und dabei die Sicherheit und Orientierung jederzeit gewährleisten. Die Steuerung für Gestaltungselemente der Be - leuchtung im Aussenbereich wird meist via Zeit - schalturen und Dämmerungsschalter umgesetzt. Wegbeleuchtungen und Beleuchtungen zur Erhö - hung der Sicherheit in wenig frequentierten Berei - chen und zum Schutz vor Einbruch und Vandalis - mus werden durch Bewegungsmelder gesteuert. Eigenheiten der Beleuchtungs­ steuerung im Aussenbereich Erfassung Bei der Planung von Bewegungsmeldern im Aus - senbereich ist darauf zu achten, dass die ge - wünschten Zutrittsbereiche wie Haustüren, Geh - wege oder Parkplätze zuverlässig erfasst werden. Es ist speziell darauf zu achten, dass die Montage der Bewegungsmelder immer seitlich zur Geh- bzw. Fahrtrichtung von Personen und Fahrzeugen vorgenommen wird. Geht man direkt auf den Mel - der zu, so wird die Erfassungsreichweite des Mel - ders erheblich reduziert. (Siehe Seite 9, Erfas - sungsbereich PIR-Melder.) Fehlschaltungen Im Aussenbereich kann es zu unerwünschten Schaltungen durch sich bewegende Bäume oder Büsche kommen. Zudem sind die zu überwachen - den Flächen exakt einzugrenzen um Fehlschaltun - gen durch Bewegungen in angrenzenden Grund - stücken oder Strassen zu vermeiden. Der Erfassungsbereich von Bewegungsmeldern für den Aussenbereich kann durch Richten und Abde - cken der Optik zuverlässig eingegrenzt werden. Dämmerungsschalter und Zeitschaltuhr Aussenbeleuchtungen, welche primär einen deko - rativen oder gestalterischen Charakter haben, werden oft durch Dämmerungsschalter oder/und Zeitschaltuhren geschaltet. Dabei wird die ge - wünschte Beleuchtung sobald es dunkel wird ein - geschaltet und am Morgen, wenn wieder genügend Tageslicht vorhanden ist, wieder ausgeschaltet. Optional kann die Beleuchtung z.B. von Mitternacht bis frühmorgens zusätzlich ausgeschaltet werden, um dann Energie zu sparen, wenn keine Besucher in der Umgebung des Gebäudes sind. Bei der Planung der Beleuchtungssteuerung im Aussenbereich ist speziell darauf zu achten, dass die Erfassungsbereiche auf die gewünschten Bereiche wie Zufahrten, Gehwege und Hauseingänge angepasst wird.

9. 9 Bestimmung des Montageortes Bei der Installation von Sensoren spielt der rich tige Montageort für die einwandfreie Funktion eine ent - scheidende Rolle. Abhängig von den anwendungs - spezifischen Anforderungen müssen typische Be - wegungsrichtungen, die Arbeitsplätze und beson - dere Umgebungsbedingungen mitberücksichtigt werden. Hierzu zählen z.B. die Raumeinteilung und Positionierung der Türen und Zugänge. Aber auch typische Störfaktoren wie Lüf tungs öffnungen oder gar Ventilatoren sollen bei der Planung berück - sichtigt werden. Erfassungsbereich PIR-Melder Der Erfassungsbereich eines PIR-Sensors be - schreibt den Bereich, in welchem dieser Bewe - gung detektieren kann. Dabei wird zwischen der radialen, der tangentialen und der Präsenzerfas - sung unterschieden. Man spricht von tangentialer Erfassung (Nr. 1 in Abb. 3), wenn sich eine Person quer zum Erfas - sungsbereich des Sensors bewegt und von radia - ler Erfassung (Nr. 2 in Abb. 3), wenn sich eine Per - son direkt auf den Sensor zu bewegt, also auf einer Linie vom Rande des Erfassungsbereiches zum Sensor hin. Abb. 3: Ein PIR- Melder schaltet bei seitlichem Vorbeigehen bedeutend früher als bei direktem Draufzugehen. Zusätzlich wird ein Präsenzbereich ausgewiesen (Nr. 3 in Abb. 3). Dieser beschreibt den Teil der Er - fassungsfläche, in welchem die Erfassung von Per - sonen so feinauflösend ist, dass bereits die Drehung des Kopfes oder die Bewegung des Unterarms beim Schreiben erfasst wird. Bei der Planung der Mel - derpositionen muss dementsprechend darauf ge - achtet werden, dass die Zugänge in den Raum, die Übergänge zwischen zwei Lichtgruppen und die Arbeitsplätze ausreichend überwacht sind. Reichweite bei sitzender Tätigkeit (Präsenz) Reichweite bei direktem Draufzugehen (radial) Reichweite bei seitlichem Vorbeigehen (tangential) Abb. 4: Erfassungsdiagramm eines 360° Präsenzmelders Legende Reichweite bei sitzender Tätigkeit (Präsenz) Reichweite bei direktem Draufzugehen (radial) Reichweite bei seitlichem Vorbeigehen (tangential) 1 2 3 1 2 3 2 4 8 2 4 8 2.5 Für eine einwandfreie Funktion der Licht - steuerung spielt der richtige Montageort des Melders eine entscheidende Rolle. Für eine einwandfreie Funktion der Licht - steuerung spielt der richtige Montageort des Melders eine entscheidende Rolle.

12. 12 Master-Master Sollen in einem Raum mehrere Lichtgruppen ihre autonome Lichtmessung haben, die Erfassungs - bereiche jedoch miteinander «verbunden» sein, dann werden Master-Präsenzmelder über die R- Klemme (Slave-Verbindung) miteinander verbun - den. Dadurch wird die Information über die Prä - senz im Raum allen Geräten übermittelt. Eine typische Anwendung hierfür ist ein Schul - zimm er. DALI (Broadcast) DALI Präsenzmelder sind Master-Geräte mit einem DALI-Ausgang. Dieser stellt die DALI-Bus-Speisung für bis zu 50 EVGs zur Verfügung und regelt (dimmt) das Licht bei allen daran angeschlossenen Leuch - ten tageslichtabhängig (Broadcast) ohne dass die EVGs programmiert werden müssen. Dabei misst das Master-Gerät die Helligkeit und wird immer an der dunkelsten Stelle in der Lichtgruppe platziert, um die Mindesthelligkeit garantieren zu können. Slave-Geräte erweitern den überwachten Bereich und werden an den DALI-Master mit einer separa - ten Leitung angeschlossen (R-Klemme). Weiter sind auch Duo und Trio DALI-Master-Geräte verfügbar, welche über mehrere Licht- bzw. HLK Ausgänge verfügen. DALI-2 und DALI BMS (DALI Input Devices) DALI-2 und DALI BMS Präsenzmelder werden, wie alle anderen DALI-Bus-Teilnehmer, von einer DALI- Speisung versorgt und stellen die erfassten Daten über Bewegung und Lux einer zentralen Steue - rungs einheit zur Ver fügung. Diese steuert die Leuchten. DALI-2 Controller DALI KNX DALI DALI KNX DALI DALI DALI-2 Controller DALI KNX DALI DALI KNX DALI DALI DALI-2 Controller DALI KNX DALI DALI KNX DALI DALI

30. 30 Grossraumbüro Die Beleuchtung in einem Grossraumbüro stellt in verschiedener Hinsicht eine Herausforderung dar. Zum einen gibt es typischerweise zwei verschie - dene Bereiche in der Nutzung: die Verkehrsfläche/ Gangbereich und die Arbeitsplätze. An diese bei - den Flächen werden lichttechnisch und oft auch gestalterisch unterschiedliche Anforderungen ge - stellt. Zudem soll das Tageslicht auch noch mög - lichst optimal genutzt werden. Eigenheiten der Beleuchtungs­ steuerung im Grossraumbüro Lichtgruppen Die Verkehrsflächen in einem Grossraumbüro sind meist stark frequentiert und dienen nebst der Er - schliessung der Arbeitsplätze auch der Raumge - staltung und -orientierung. Daher wird hier steue - rungsseitig eine Grundhelligkeit geplant, auch wenn die Bewegungsfrequenz in Randzeiten ab - nimmt. Die Lichtgruppen der Verkehrsflächen werden so eingeteilt, dass die tageszeitabhängigen Lichtveränderungen durch die Steuerung berück - sichtig werden. So wird beispielsweise die Ostseite eines Büros als eine Lichtgruppe und die Westseite als eine zweite Lichtgruppe geplant. In den Flächen mit den Arbeitsplätzen wird in der Regel pro Tischgruppe oder pro Arbeitsplatz eine eigene Lichtgruppe geplant. Je nach Nutzer - wunsch können die angrenzenden Arbeitsplätze mit Orientierungslicht angesteuert werden, wenn diese nicht besetzt sind. So sitzt der anwesende Mitarbeiter nicht in einer «Lichtinsel», sondern kann die angrenzenden Bereiche bequem einse - hen. Erfassung An den Arbeitsplätzen ist darauf zu achten, dass die Arbeitsflächen im Präsenzbereich des Erfas - sungsbereichs liegen (siehe Seite 9, Abb. 4). Für die Verkehrsflächen ist es wichtig, die Zutritte, seien diese aus den Arbeitsbereichen heraus oder bei Türen, einwandfrei zu erfassen. Lichtmessung Die optimale Nutzung des Tageslichtes ist ein wichtiger Faktor für die Energieoptimierung. Ge - rade bei Grossraumbüros sind oft ausreichend Fenster flächen vorhanden, dass über einen Grossteil des Tages genügend Tageslicht vorhan - den ist. Bei der Platzierung der Sensorik ist darauf zu achten, dass der Ort der Lichtmessung in jeder Lichtgruppe einen guten Referenzpunkt darstellt. So sollte beispielsweise die Lichtmessung nicht zu nah beim Fenster erfolgen. Gerade in Gross - raumbüros ist die Konstantlichtregelung eine sehr gute Art der Lichtsteuerung, da diese stu - fenlos auf den sich ändernden Tageslichteinfluss eingeht. Im Grossraumbüro dienen die Verkehrs flächen häufig auch als eine Art Grundbeleuchtung. Die Arbeits plätze werden möglichst präzise und kleinräumig angesteuert. Im Grossraumbüro dienen die Verkehrs flächen häufig auch als eine Art Grundbeleuchtung. Die Arbeits plätze werden möglichst präzise und kleinräumig angesteuert.

24. 24 Tiefgarage, Parkhaus Tiefgaragen und ganz speziell Parkhäuser bieten ein grosses Potential für die Energieeinsparung, da hier viele Leuchten mit meist grosser Leistung (Watt) installiert sind . Die grossen Flächen, ver - bunden mit der je nach Gebäude und Tageszeit eher spora dischen Nutzung, ermöglichen, alleine durch die intelligente Ansteuerung der Leuchten, Einsparung von 30 bis 80%. Eigenheiten der Beleuchtungs­ steuerung in Einstellhallen Lichtgruppen Eine der Nutzung entsprechende Zuteilung der Leuchten in die Lichtgruppen ist für das Ein - sparungspotential von zentraler Bedeutung. Dazu werden die typischen Lauf- und Fahrwege in der Einstellhalle betrachtet und die Lichtgruppen so abgegrenzt, dass die Lichtgruppen entlang der Nutzungswege verlaufen. Nach etwa 30 Metern wird eine neue Lichtgruppe eingerichtet. So wird immer nur der Abschnitt der Tiefgarage voll er - hellt, welcher auch genutzt wird. Erfassung Bei der Planung der Melderpositionen wird beach - tet, dass jeder Zugang (Türen etc.) und die Zutritte vom Parkfeld in die Fahrbahn optimal erfasst sind. Dabei muss beachtet werden, dass abgehängte In - stallationen (Wasserrohre u.a.) die Erfassung nicht einschränken. Orientierungslicht In öffentlichen oder halböffentlichen Parkhäusern werden für energieoptimierte Beleuchtungslösun - gen DALI- oder KNX-Melder verwendet, welche neben dem Schalten des Hauptlichts auch die Funktion eines Orientierungslichts ermöglichen. Nach der Anwesenheit von Personen oder wenn sich in angrenzenden Lichtgruppen Personen auf - halten, werden die Leuchten der betreffenden Lichtgruppe auf beispielsweise 10% des Haupt - lichtwertes gedimmt. Dies ermöglicht die Nach - laufzeit des Volllichts auf eine kurze Zeit einzustel - len (2–5 min) und gleichzeitig die Raumorientierung und das Sicherheitsgefühl zu garantieren. Lüftung Gerade in grösseren Einstellhallen bietet es sich an, die Lüftung mit der Anwesenheitsdetektion der Beleuchtung anzusteuern. Dies kann mit Master- Präsenzmeldern, welche über einen zusätzlichen HLK-Kanal verfügen, realisiert werden. Eine gut geplante Lichtsteuerung spart bei Einstellhallen bis zu 80% der Volllaststunden ein.

28. 28 Büro, Sitzungszimmer In Sitzungszimmern und Büros sind die Anforde - rungen an die Beleuchtung durch die geforderte Licht- und Beleuchtungsqualität hoch. Um dabei sicher zu gehen, dass die unterschiedlichen Nut - zungsbedürfnisse alle erfüllt werden, wird häufig zu viel Licht installiert und dieses oft viel zu lange und zu häufig eingeschaltet. Es stellt sich daher die Frage, wie in Büros und Sitzungszimmern die Ener - gieeffizienz sichergestellt werden kann ohne die Zufriedenheit der Nutzer zu vernachlässigen. Eigenheiten der Beleuchtungs ­ steuerung in Büros und Sitzungs ­ zimmern Lichtgruppen In kleineren Büros und Sitzungszimmern werden häufig ein oder zwei Lichtgruppen eingeplant. Ab einer Raumtiefe von 6 Metern ist es sinnvoll, zwei Lichtgruppen einzurichten: Eine fensternahe Licht - gruppe und eine vom Fenster abgewandte. Erfassung Bei der Planung der Präsenzmelder ist darauf zu achten, dass alle Arbeitsplätze und andere Orte wo sitzende Tätigkeiten ausgeführt werden (lesen u.a.), durch den Erfassungsbereich so abgedeckt sind, dass sie innerhalb der Präsenzerfassung lie - gen. (Siehe Seite 9, Erfassungsbereich PIR-Melder.) Dabei ist auch zu beachten, dass der Erfassungs - bereich nicht durch Mobiliar oder Raumgestal - tungselemente eingeschränkt wird. Lichtmessung Die optimale Nutzung des Tageslichtes ist ein wich - tiger Faktor für die Energieoptimierung. Gerade bei kleinen Büros und Sitzungszimmern sind oft aus - reichend Fensterflächen vorhanden, sodass über einen Grossteil des Tages genügend Tageslicht vor - handen ist. Bei Räumen mit grösserer Raumtiefe kann es sein, dass der fensterabgewandte Bereich zeitweise durch Kunstlicht zusätzlich ausgeleuch - tet werden muss, während der Bereich am Fenster noch ausreichend mit Tageslicht versorgt ist. Bei der Platzierung der Sensorik ist darauf zu achten, dass der Ort der Lichtmessung in jeder Lichtgruppe einen guten Referenzpunkt darstellt. So sollte beispielsweise die Lichtmessung nicht zu nah beim Fenster erfolgen. Die Folge davon wäre, dass permanent zu viel Licht gemessen wird und der Lichtschwellwert daher überhöht eingestellt werden muss um eine halbwegs brauchbare Licht - steuerung zu erhalten. Gerade in Büros und Sitzungszimmern ist die Konstantlichtregelung eine sehr gute Art der Licht - steuerung, da diese stufenlos auf den sich ändern - den Tageslichteinfluss eingeht. Halbautomatik und manuelles Ein- und Ausschalten Eine der grössten Faktoren zur Energieoptimierung in Büros und Sitzungszimmern ist der Betrieb im Halbautomatik-Modus. Dabei wird die Beleuchtung im Raum stets manuell eingeschaltet und automa - tisch ausgeschaltet, wenn genügend Tageslicht vor - handen ist oder keine Anwesenheit mehr registriert wird. Zudem kann das Licht in einer solchen Instal - lation jederzeit auch manuell übersteuert werden, was beispielsweise in einem Sitzungszimmer wäh - rend einer Präsentation häufig genutzt wird. Bei Raumtiefen grösser als sechs Meter sollen zwei Lichtgruppen realisiert werden, um das Tageslicht gut nutzen zu können. Bei Raumtiefen grösser als sechs Meter sollen zwei Lichtgruppen realisiert werden, um das Tageslicht gut nutzen zu können.

36. 36 Hochregallager, Lichtsteuerung in grosser Höhe Das Energiesparpotential ist in Räumen mit gros - sen Höhen enorm. Mit zunehmender Montagehöhe der Leuchte muss die gesamte Lichtleistung stark erhöht werden, um aus dieser Höhe genügend Licht am Boden zu haben. Zusätzlich dazu werden ge rade in Lagerflächen nicht alle Bereiche gleich häufig genutzt, was ein weiteres grosses Einspar - potential ergibt, wenn diese Bereiche nicht mehr den ganzen Tag beleuchtet sind, sondern nur dann, wenn sie auch tatsächlich genutzt werden. Eigenheiten der Beleuchtungs­ steuerung in Hochregallagern Lichtgruppen Die Einteilung der Lichtgruppen wird in Lagern ge - mäss der Nutzung vorgenommen. Typischerweise werden die Leuchten der Gänge zwischen den Re - galen jeweils als einzelne Lichtgruppen geplant. Für Hauptgänge, Zugänge und die stark frequen - tierten Bereiche wie Rüstplätze u.a., werden eben - falls separate Lichtgruppen definiert. So kann sichergestellt werden, dass nur dort Licht brennt, wo tatsächlich auch Personen anwesend sind. Montagehöhe In Hochregallagern ist die Montagehöhe der Sen - sorik in der Regel auf 8 bis 16 Metern Höhe. Dies hat sowohl hinsichtlich der Erfassung, als auch in Bezug auf die Lichtmessung Auswirkungen. Es muss bei der Planung darauf geachtet werden, dass die gewählten Sensoren sich für diese Monta - gehöhe eignen. Erfassung und Eingrenzung der Erfassung Für die Hauptverkehrsgänge und die stark fre - quentierten Bereiche wie Rüstplätze werden die Melder so geplant, dass auf der gesamten Fläche die Bewegungen der jeweiligen Arbeitsart erfasst werden. Dabei muss unbedingt beachtet werden, dass beispielsweise bei Rüstplätzen kleinere Be - wegungen ebenfalls erfasst werden müssen, um das Licht eingeschaltet zu halten (siehe Seite 9, Erfassungsbereich PIR-Melder). Für die Regalgänge wird zur optimalen Erfassung jeweils am Anfang des Gangs ein Sensor platziert. Damit nur beim Betreten des Ganges das Licht ein - schaltet, wird der Erfassungsbereich dieser Mel - der mit einem Abdeckclip so eingegrenzt, dass kei - ne Erfassung ausserhalb des Ganges stattfindet (siehe Seite 10). Lichtmessung Um aus der Montagehöhe von 5 bis 15 Meter die Helligkeit auf der Nutzfläche optimal messen zu können, verfügen spezielle Melder für grosse Höhen über einen Teleskoplichtfühler. Dadurch kann die Lichtmessung so genau vorgenommen werden, dass trotz der Höhe eine Konstantlicht - regelung realisiert werden kann und somit vor - handenes Tageslicht berücksichtigt wird. Bei der Platzierung der Master-Präsenzmelder ist darauf zu achten, dass der Ort der Lichtmessung in jeder Lichtgruppe einen guten Referenzpunkt darstellt. Dies ist in der Regel der dunkelste Punkt in der Lichtgruppe (siehe Seite 10, Lichtmessung). In einem Hochregallager werden die Gänge zwischen den Regalen einzeln gesteuert. Zudem werden für diese Montagehöhe Melder eingesetzt, welche speziell für diese konzipiert sind.

32. 32 Schulzimmer Gutes Licht im Schulzimmer leistet einen wesent - lichen Beitrag zu einer förderlichen Lernatmo - sphäre. Die Lichtsteuerung soll hier die Balance zwischen Energieoptimierung und guter Ausleuch - tung bei jeder Tages- und Jahreszeit ermöglichen. Zudem ist im Schulzimmer das Bedürfnis manuell in die Lichtsteuerung eingreifen zu können von zentraler Bedeutung und muss in der Planung der Beleuchtungssteuerung zwingend berücksichtigt werden. Eigenheiten der Beleuchtungs­ steuerung in Schulzimmern Lichtgruppen Die Einteilung der Lichtgruppen ist für die effizien - te Lichtsteuerung von grosser Bedeutung. Typi - scherweise bilden die fensterzugewandten Leuch - ten eine Lichtgruppe, die fensterabgewandten Leuchten eine zweite. Falls erforderlich, wird eine dritte Lichtgruppe für die separate Ansteuerung der Leuchten bei der Wandtafel / beim Mediaboard gebildet. So kann optimal auf die verschiedenen Tageslichteinflüsse und die unterschiedlichen Be - dürfnisse in der Nutzung eingegangen werden. Erfassung Im Klassenzimmer ist darauf zu achten, dass alle Plätze gut erfasst sind. Zudem darf hier das Licht auch dann nicht abschalten, wenn nur in einer Ecke des Schulzimmers gearbeitet wird und dadurch nur die Präsenzerfassung in einer Lichtgruppe ge - geben ist. Um dies sicherzustellen, werden die Präsenzmelder der verschiedenen Lichtgruppen in einer Master-Master Schaltung verschaltet. (Sie - he Seite 12, Master-Master.) Lichtmessung Bei der Platzierung der Master-Präsenzmelder ist darauf zu achten, dass der Ort der Lichtmessung in jeder Lichtgruppe einen guten Referenzpunkt darstellt. Dabei muss auch beachtet werden, dass der Einfluss der jeweils anderen Lichtgruppen auf die Lichtmessung möglichst klein ist. D.h. der Mas - ter-Präsenzmelder muss möglichst weit von den benachbarten Lichtgruppen entfernt sein. Gerade in Schulzimmern ist die Konstantlichtregelung eine sehr gute Art der Lichtsteuerung, da diese stufenlos auf den sich ändernden Tageslichtein - fluss eingeht. Taster: Halbautomatik und manuelles Ein- und Ausschalten Einer der grössten Faktoren zur Energieoptimie - rung in Schulzimmern ist der Betrieb im Halbauto - matik-Modus. Dabei wird die Beleuchtung im Raum stets manuell eingeschaltet und automatisch aus - geschaltet, wenn genügend Tageslicht vorhanden ist oder keine Anwesenheit mehr registriert wird. Zudem kann die automatische Lichtsteuerung in einer solchen Installation jederzeit auch manuell übersteuert werden. Lüftungsansteuerung In Bauten, wie beispielsweise Minergie-Bauten, wo eine kontrollierte Raumlüftung installiert wird, bie - tet es sich an, die Präsenzmelder mit Hilfe eines im Melder integrierten HLK-Kontaktes zur Ansteue - rung des Volumenstroms der Lüftung zu nutzen. So kann auch im Bereich der Lüftung der Energie - verbrauch in Abhängigkeit zur Nutzung optimiert werden. Im Schulzimmer wird die Beleuchtung meist in zwei oder drei Lichtgruppen unterteilt. Damit werden der unterschiedliche Tageslich teinfluss und die Nutzung der Wandtafel berücksichtigt.

40. 40 Intelligente Schalter Die automatisierte Lichtsteuerung hat sich in den letzten Jahrzehnten in vielen Bereichen des Ge - bäudes etabliert. In Wohnbereichen, sei dies im Hotel, in der privaten Wohnung oder in Heimen steht der Wunsch nach manueller Bedienung des Lichtes im Vordergrund. Doch ein Sensor bietet auch in diesen Räumen viele Vorteile, die jeden Bauherrn überzeugen. Denn wie oft brennt doch das Licht – gerade in gefangenen Räumen wie Bä - dern oder Korridoren – wenn es gar nicht mehr ge - braucht wird? Zudem erhöht das im intelligenten Schalter integrierte Nachtlicht die Sicherheit und den Komfort in Wohnungen, Hotels und Heimen. Eigenheiten der Lichtsteuerung mit intelligenten Schaltern Bedienung wie ein herkömmlicher Schalter Ein intelligenter Schalter kombiniert die einfache Bedienungsweise eines herkömmlichen Schalters mit den Vorteilen eines Präsenzmelders: Das Licht wird immer von Hand, mit einem kurzen Druck auf den Schalter, eingeschaltet. Ab diesem Moment überwacht der intelligente Schalter, ob Personen im Raum anwesend sind und wie sich der Tages - lichtanteil im Raum entwickelt. Automatische Abschaltung Sobald der intelligente Schalter im Raum keine An - wesenheit mehr registriert, schaltet er das Licht nach der eingestellten Nachlaufzeit aus. Wird durch das einfallende Tageslicht das gewünschte Helligkeitsniveau während längerer Zeit über - schritten, so schaltet der intelligente Schalter die Beleuchtung ebenfalls aus. Dauerlicht Gerade in Wohnräumen kommt es von Zeit zu Zeit vor, dass zum Beispiel während einer Party das Licht nie automatisch löschen soll. Um die auto - matische Abschaltung über zwölf Stunden zu pau - sieren, kann der intelligente Schalter durch ein langes Drücken auf den Schalter in den Dauerlicht- Modus gebracht werden. Erst nach Ablauf der zwölf Stunden, oder nach einem weiteren manuel - len Bedienen, wird die Automatik wieder aktiviert. Nacht- und Orientierungslicht In der Nacht erhöht das integrierte Orientierungs - licht die Sicherheit. Sobald beispielsweise der Kor - ridor betreten wird, erhellt ein im intelligenten Schalter eingebautes kleines Licht den Raum. Die - se Grundhelligkeit reicht meist für die nächtlichen Aktivitäten in der Wohnung aus und erhöht da - durch auch den Komfort. Falls gewünscht, kann das integrierte Licht auch so eingestellt werden, dass es – sobald es dunkel wird – permanent leuchtet. So dient der intelligente Schalter bei - spielsweise im Kinderzimmer als Nachtlicht. Master-Slave Schaltung Werden in einem Raum mehrere Schalterstellen benötigt, so wird ein intelligenter Schalter als Mas - ter betrieben. Dieser schaltet das angeschlossene Hauptlicht ein und aus. Die weiteren Schalterstel - len dienen als Slave-Stellen und sind mit dem Master über einen Kommunikationsdraht verbun - den (siehe Seite 11, Master-Slave Schaltung). Der intelligente Schalter kombiniert die Bedienung eines herkömmlichen Schalters mit den Vorteilen eines Präsenzmelders. Er spart so Energie und erhöht gleichzeitig durch das eingebaute Orientierungs- und Nacht licht die Sicherheit und den Komfort.

38. 38 Industrie Die Arbeitsbedingungen in industriellen Produk - tionsräumen stellen hohe Anforderungen an die Beleuchtung und die Beleuchtungssteuerung. Um für die jeweilige Sehaufgabe optimale Bedingun - gen zu generieren, regelt eine moderne Lichtsteu - erung mit Sensorik das Beleuchtungsniveau exakt auf den geforderten Wert. Sie stellt immer so viel Licht zur Verfügung wie nötig und so lange, wie es gebraucht wird. Intelligente Lichtlösungen sparen nicht nur Energie ein, sondern garantieren durch ihre lange Lebensdauer auch einen reibungslosen Ablauf der Prozesse im Produktionsbetrieb. Für die Optimierung der Betriebskosten spielt die idea - le Lichtlösung daher eine wesentliche Rolle. Eigenheiten Beleuchtungssteue ­ rung in Industrieanwendungen Lichtgruppen Die Einteilung der Lichtgruppen ist in Industriean - wendungen von zentraler Bedeutung: Unterschiedli - che Nutzungen in verschiedenen Bereichen des Rau - mes erfordern, dass die Leuchten entsprechend dieser Nutzung in Gruppen eingeteilt werden. So werden die Leuchten im Durchgangsbereich einer Produktionshalle in eine andere Lichtgruppe einge - teilt als die Leuchten im Montagebereich in dersel - ben Halle. Auch der Tageslichteinfall ist bei der Ein - teilung der Lichtgruppen zu berücksichtigen. (Siehe Seite 5, Leuchten und Lichtgruppen.) Erfassung In Industrieanwendungen muss speziell darauf ge - achtet werden, dass auch Tätigkeiten, bei welchen nur kleine Bewegungen der anwesenden Personen erkannt werden können (wie beispielsweise bei der Montage von Kleingeräten oder bei der Arbeit in einem Labor), ausreichend erfasst werden. Hier - zu wird bei der Planung der Sensorik darauf ge - achtet, dass die Arbeitsplätze innerhalb des Prä - senzbereichs der Sensoren liegen (siehe Seite 9, Erfassungsbereich PIR-Melder). Speziell zu beachten ist dabei, dass Apparate mit starker Wärmeabstrahlung oder starker Luft - stromerzeugung zu Fehlschaltungen bei PIR-Mel - dern führen können. Nach Möglichkeit sind diese Bereiche in der Erfassung der Sensorik auszu - grenzen (siehe Seite 10). Zugänge Bei allen Lichtgruppen muss darauf geachtet wer - den, dass beim Eintritt einer Person in den ent - sprechenden Bereich die Erfassung einwandfrei gegeben ist. Dies betrifft sowohl Türen als auch Übergänge von einer Lichtgruppe in eine andere. Helligkeitsniveau Abhängig von der auszuführenden Arbeit sind un - terschiedliche Helligkeitsniveaus gefordert. So ist für eine sehintensive Tätigkeit beispielsweise 1000 Lux und mehr gefordert, wobei für die nor - male Arbeit am Bürotisch 500 Lux ausreichend sind. Die Helligkeitsregelung der verschiedenen Licht - gruppen muss entsprechend der geforderten An - gaben erfolgen. Dabei ist zu beachten, dass der Master-Präsenzmelder stets an der dunkelsten Stel le in der Lichtgruppe platziert wird (siehe Seite 10, Lichtmessung). Ta s te r Arbeitsbereiche, welche nur sporadisch genutzt werden, werden im Halbautomatik-Modus betrie - ben. Hierfür wird ein Taster auf den Master-Prä - senzmelder geführt. Das Licht wird dann immer manuell eingeschaltet und schaltet wieder automa - tisch ab, sobald keine Bewegung mehr erfasst wird. Die Sehaufgaben in einem Industrie - gebäude können sehr anspruchsvoll sein. Gerade für präzises Arbeiten ist eine optimale Ausleuchtung erforderlich, welche gleichzeitig aber auch den Effizienz - ansprüchen gerecht wird.

8. 8 Wahl und Positionierung des Melders Funktionsweise von Passivinfrarot ­ Sensoren (PIR) Zur Erfassung von Personen werden bei den meis - ten Beleuchtungssteuerungen PIR-Sensoren ein - gesetzt. Diese reagieren auf die Wärmestrahlung sich bewegender Lebewesen und schalten die Be - leuchtung ein und nach einer eingestellten Zeit wieder aus. Abb. 2: Ein Passiv-Infrarot-Sensor (PIR) registriert sich schnell verändernde Wärmebilder in seinem Erfassungs - bereich. Wie diese Infrarot-Aufnahme eines menschlichen Oberkörpers sichtbar macht, zeigt sich meist ein deutlicher Kontrast zwischen der Wärmestrahlung eines Menschen und seiner Umgebung. Der Sensor selbst sendet keine Strahlung aus und wird daher als Passiv-Infrarot-Sensor (PIR-Sen - sor) bezeichnet. Nebst der Präsenzinformation wird dabei auch die Lichtmessung in die Steue - rungslogik miteinbezogen. Bewegungs ­ oder Präsenzmelder Voraussetzung für eine gute Funktion der Licht - steuerung ist die korrekte Wahl der Meldertypen. Dabei stellt sich die Frage, ob ein Präsenzmelder oder ein Bewegungsmelder für die entsprechende Anwendung besser geeignet ist. Die weitverbrei - tete Annahme, dass Präsenzmelder generell eine genauere Detektion der Anwesenheit ermögli - chen, trifft nicht zu. Der Unterschied zwischen Bewegungs- und Präsenzmeldern liegt primär in der Lichtmessung. Ob ein Melder ausreichend fein detektiert, kann auf Grund des Erfassungs - bereiches beurteilt werden (siehe Seite 9, Erfas - sungsbereich PIR-Melder). Ein Bewegungsmelder deaktiviert seine Hellig - keitsmessung, sobald er das Licht einschaltet. Nach dem Ausschalten wird die Helligkeitsmes - sung wieder aktiviert. Ein Bewegungsmelder er - kennt deshalb nicht, wenn sich die Helligkeit bei eingeschalteter Beleuchtung verändert. Der Prä - senzmelder hingegen misst die Helligkeit ununter - brochen. Er ist deshalb in der Lage, das Licht trotz Bewegung auszuschalten, wenn genügend Tages - licht vorhanden ist. Bewegungsmelder Es kann ein Bewegungsmelder eingesetzt werden, wenn: wenig oder kein Tageslichteinfluss vorhanden ist (bspw. Technikräume) oder nur kurze Anwesenheiten von Personen zu verzeichnen sind (bspw. Durchgangs - bereiche wie Korridore) Präsenzmelder Es sollte ein Präsenzmelder eingesetzt werden, wenn: viel Tageslicht vorhanden ist (bspw. Konferenzräume) und lange oder häufige Anwesenheit von Personen gegeben ist (bspw. Büros)

5. 5 Grundlagen der Planung Eine professionelle Planung und Inbetriebnahme der Beleuchtung und der Beleuchtungssteuerung bietet vielfältige Mehrwerte in den Bereichen Effi - zienz, Sicherheit, Betriebskosten und Komfort. Da - mit diese Vorteile für die Nutzer und Betreiber des Gebäudes erschlossen werden können, ist im Pro - jektablauf eines Baus auf die nachfolgenden Punk - te zu achten:  Fachmännische Planung der Beleuchtung und der Beleuchtungssteuerung  Installation gemäss Planung  Vollständige Inbetriebnahme entsprechend der Planung  Betrieb und Wartung entsprechend den Planungsvorgaben Planung der Beleuchtungssteuerung Um eine Beleuchtungssteuerung hinsichtlich Ener - gieeffizienz, Sicherheit und Komfort optimal zu gestalten, müssen in der Planung verschiedene Aspekte aufeinander abgestimmt werden. Es ist ratsam, sich am Planungsmodell «Licht im Haus» (Abb. 1) mit den drei Säulen Tageslicht, Leuchten und Lichtsteuerung zu orientieren. Die Grundlage bilden darin die Anforderungen, welche sich aus der Nutzung und dem Betrieb ergeben. Durch die kompetente Planung und Umsetzung wird die gewünschte Zufriedenheit beim Nutzer und Betreiber erreicht. Anforderungen aus Nutzung und Betrieb Jeder Licht- und Beleuchtungsplanung muss die Definition der Raumnutzung und der Anforderun - gen an dessen Betrieb vorausgehen. So sind für die Beleuchtung in einem Schulzimmer andere Aspekte wichtig als für den Betrieb eines Hoch - regallagers. Aus diesen Aspekten können die An - forderungen an die Beleuchtung und deren Steue - rung abgeleitet werden. Es hat sich beispielsweise gezeigt, dass in Schulzimmern die Nutzerzu frie den - heit bedeutend steigt, wenn in die automatische Lichtregelung manuell eingegriffen werden kann. So empfiehlt es sich in Schulzimmer stets einen Taster zur manuellen Übersteuerung einzuplanen. Arbeitshilfe: Hier gelangen Sie zur Vor - lage «Raumliste», um ihr Projekt von Beginn weg sauber zu planen. Tageslicht Nutzung Der zentrale Aspekt für Komfort und Effizienz ist eine möglichst starke Einbindung des vorhandenen Tageslichtes. Je besser das Tageslicht im Raum genutzt werden kann, umso weniger Kunstlicht muss erzeugt werden, was sich massgeblich auf die Effizienz auswirkt. Da die Lichtsteuerung den Übergang zwischen der Tages- und der Kunstlicht - nutzung regelt, müssen die Sensoren der Licht - steuerung das Tageslicht korrekt messen können und die Steuerungslogik (Dimmen/Schalten, Hellig - keitswert) muss auf die Anwendung angepasst sein. Leuchten und Lichtgruppen Die anwendungsgerechte Planung der Leuchten und eine sinnvolle Einteilung der Lichtgruppen sind wichtige Voraussetzungen um die Lichtsteuerung zu spezifizieren. Es ist entscheidend, dass die Lichtgruppen so eingeteilt werden, dass die Tages - lichtnutzung sinnvoll möglich ist. Typischerweise Abb. 1: Das Planungsmodell «Licht im Haus» erfüllt die aus Nutzung und Betrieb resultierenden Anforderungen mit den drei Säulen Tageslicht, Leuchten und Licht - steuerung. Dies führt zum gewünschten Nutzen hinsichtlich der Sehaufgabe, der Sicherheit, der Raumorientierung, der Effizienz und der Kosten. Leuchten Lichtsteuerung Tageslicht Zufriedenheit Nutzer / Betreiber Anforderungen aus Nutzung und Betrieb (Sehaufgaben, Sicherheit, Orientierung, Effizienz, Kosten)

34. 34 Turnhalle, Sporthalle Für die Beleuchtung in Turn- und Sporthallen ver - langen die unterschiedlichen Nutzungsarten (die Wettkampf- und Trainingssituationen verschiede - ner Sportarten) ein hohes Mass an teils recht un - terschiedlichen, jedoch stets möglichst idealen Lichtverhältnissen. In teilbaren Hallen ist die Be - leuchtungssteuerung so zu planen und auszufüh - ren, dass die lichttechnischen Anforderungen so - wohl für die gesamte Halle als auch für die Teilhallen erfüllt werden. Zudem muss, sowohl die Beleuchtung als auch die Sensorik, vor Schäden durch die Nutzung – wie beispielsweise durch Bäl - le – geschützt werden. Eigenheiten Beleuchtungs­ steuerung in Turn ­ und Sporthallen Lichtgruppen Die Einteilung der Lichtgruppen wird typischerwei - se nach der Anzahl der Spielfelder vorgenommen. So werden beispielsweise in einer dreifachen Turn - halle die Leuchten in drei Lichtgruppen unterteilt. Erfassung In Sport- und Turnhallen muss die Erfassung in allen Bereichen der Halle so geplant sein, dass auch bei eher ruhigeren Nutzungsarten Bewegun - gen erkannt werde n. Lichtmessung Speziell bei Hallen mit starkem Tageslichteinfall kann dieser durch die Beleuchtungssteuerung so genutzt werden, dass die Beleuchtung bei genügend Tageslicht zurückdimmt oder ganz ausschaltet. Da - bei ist bei der Platzierung des Master-Präsenzmel - ders zu beachten, dass er als Referenzmesspunkt für die entsprechende Lichtgruppe fungiert. Montagehöhe In einer Sporthalle ist die Montagehöhe der Sensorik in der Regel auf 6 bis 8 Metern. Dies hat sowohl hin - sichtlich der Erfassung, als auch in Bezug auf die Lichtmessung einen grossen Einfluss. Es muss bei der Planung darauf geachtet werden, dass die ge - wählten Sensoren sich für diese Montagehöhe eignen. Taster: Halbautomatik und manuelles Ein- und Ausschalten Pro Lichtgruppe wird ein Taster mit dem entspre - chenden Master-Präsenzmelder verbunden. Dieser wird optimalerweise im Halbautomatik-Modus be - trieben. D.h. die Beleuchtung im Raum wird stets manuell eingeschaltet und schaltet automatisch aus, wenn genügend Tageslicht vorhanden ist oder keine Anwesenheit mehr registriert wird. Zudem kann die automatische Lichtsteuerung in einer solchen Ins - tallation jederzeit auch manuell übersteuert werden. Ballschutzkorb Jeder Sensor ist mit einem Ballschutzkorb zum Schutz vor Schäden durch mechanische Einwir - kung, z.B. durch Bälle, zu versehen. Lüftungsansteuerung In Bauten, wie beispielsweise Minergie-Bauten, wo eine kontrollierte Raumlüftung installiert wird, bietet es sich an, die Präsenzmelder mit Hilfe eines im Mel - der integrierten HLK-Kontaktes zur Ansteuerung des Volumenstroms der Lüftung zu nutzen. So kann auch im Bereich der Lüftung der Energieverbrauch in Abhängigkeit zur Nutzung optimiert werden. Eine Mehrfachturnhalle stellt an die Beleuchtungssteuerung Herausforderungen hinsichtlich der Montagehöhe und der Lichtgruppenansteuerung. Eine Mehrfachturnhalle stellt an die Beleuchtungssteuerung Herausforderungen hinsichtlich der Montagehöhe und der Lichtgruppenansteuerung.

37. 37 DALI Deckenmelder für grosse Höhen Beschreibung In einem Lagerhaus wird das Licht mit Präsenz - meldern automatisch geschaltet. Jeder Gang zwi - schen den Regalen wird einzeln angesteuert. Da - durch wird keine Energie verschwendet, wenn niemand anwesend ist. Pro Lichtgruppe wird ein Master-Präsenzmelder, jeweils an der dunkelsten Stelle dieser Lichtgrup - pe, platziert. Die weiteren Bereiche werden durch Slave-Melder erfasst. Zu beachten Für die maximale Energieoptimierung wird eine Konstantlichtregelung mit DALI-Präsenzmeldern realisiert. Die speziell hierfür entwickelten Prä - senzmelder mit Teleskoplichtfühler werden bei der Inbetriebnahme auf die korrekte Montagehöhe justiert. Damit nur beim Betreten des Ganges zwischen den Regalen die Beleuchtung eingeschaltet wird, wer - den die Sensoren am Eingang der Gänge mit Hilfe von Abdeckclips in der Erfassung eingeschränkt. Bei DALI-Präsenzmeldern kann zusätzlich die Orien tierungslichtfunktion aktiviert werden, welche nach der Anwesenheit von Personen die Leuchten auf eine reduzierte Helligkeit von beispielsweise 10% dimmt. Dies ermöglicht die Nachlaufzeit des Volllichts auf eine kurze Zeit einzustellen (2– 5 min) und gleichzeitig die Raumorientierung und das Sicherheitsgefühl weiterhin zu garantieren. Produktempfehlung PD2 MAX DALI-GH (Master/Slave) Legende PD2 MAX GH für Hauptgänge PD2 MAX GH für Regalgänge, einzelne Lichtgruppen PD2 MAX GH für Anlieferung Montagehöhe ca. 10 Meter Reichweite bei direktem Draufzugehen (radial) Reichweite bei seitlichem Vorbeigehen (tangential) Referenzmass 3 m PD2 MAX GH für Hauptgänge Montagehöhe ca. 10 Meter PD2 MAX GH für Regalgänge, einzelne Lichtgruppen Reichweite bei direktem Draufzugehen (radial) PD2 MAX GH für Anlieferung Reichweite bei seitlichem Vorbeigehen (tangential) Typische Einstellungen Wert Helligkeit 300 Lux Nachlaufzeit 2–5 min Orientierungslicht 10%, 2 min Referenzmass Legende PD2 MAX GH für Hauptgänge PD2 MAX GH für Regalgänge, einzelne Lichtgruppen PD2 MAX GH für Anlieferung Montagehöhe ca. 10 Meter Reichweite bei direktem Draufzugehen (radial) Reichweite bei seitlichem Vorbeigehen (tangential) Referenzmass 3 m 3 m

35. 35 DALI-Deckenmelder für grosse Höhen Beschreibung In einer Dreifachturnhalle mit variablen Trennwän - den wird eine halbautomatische Beleuchtungs - steuerung mit Präsenzmeldern realisiert. Pro Hallenbereich wird jeweils eine Lichtgruppe ein - zeln angesteuert. Der Master-Präsenzmelder wird jeweils in der wand nahen Hälfte platziert. Der zweite Melder pro Lichtgruppe ist ein Slave-Präsenzmelder. Zu beachten Pro Lichtgruppe wird ein Taster auf den Master- Präsenzmelder verbunden. Über diesen kann die Beleuchtung ein- und ausgeschaltet werden. Zu - dem kann das Beleuchtungsniveau bei DALI- Präsenzmeldern durch langes Drücken des Tas - ters manuell justiert werden. Die R-Signale (Präsenzsignal) der drei Hallen wer - den so miteinander verschaltet, dass bei offenen Trennwänden die R-Signale verbunden sind und bei geschlossenen Trennwänden jeweils nur der jeweilige Slave das Präsenzsignal an seinen Mas - ter gibt. So kann eine dynamische Master-Master Schaltung (siehe Seite 12, Master-Master) reali - siert werden. Produktempfehlung PD2 MAX DALI-GH (Master/Slave) Legende PD2 MAX GH für Halle 1 PD2 MAX GH für Halle 2 PD2 MAX GH für Halle 3 Reichweite bei direktem Draufzugehen (radial) Reichweite bei seitlichem Vorbeigehen (tangential) Referenzmass 3 m PD2 MAX GH für Halle 1 Reichweite bei direktem Draufzugehen (radial) PD2 MAX GH für Halle 2 Reichweite bei seitlichem Vorbeigehen (tangential) PD2 MAX GH für Halle 3 Typische Einstellungen Wert Helligkeit 1000 Lux Nachlaufzeit 5 –10 min Orientierungslicht 20%, 2 min Referenzmass Legende PD2 MAX GH für Halle 1 PD2 MAX GH für Halle 2 PD2 MAX GH für Halle 3 Reichweite bei direktem Draufzugehen (radial) Reichweite bei seitlichem Vorbeigehen (tangential) Referenzmass 3 m 3 m

25. 25 Deckenmelder mit grossem Erfassungsbereich Bewegungsmelder Die Lichtgruppen werden entsprechend den Nut - zungswegen in zwei Lichtgruppen unterteilt. So - wohl für die Fahrbahnen als auch für die Zugangs - bereiche werden Bewegungsmelder eingesetzt. Pro Lichtgruppe werden die Melder parallelge - schaltet. Zu beachten Um die Nachlaufzeit an einem zentralen Ort ein - zustellen, können die PIR-Melder auf eine Minu - terie verdrahtet werden. Die Nachlaufzeit der PIR- Melder wird dann auf «Impuls» gestellt. Produktempfehlung PD4 S 360 (AP oder UP) PD3 S 360 (AP oder UP) DALI Präsenzmelder Die Lichtsteuerung mit DALI-Meldern ermöglich die Orientierungslichtfunktion wie vorgängig be - schrieben. Die Lichtgruppen werden entsprechend den Nutzungswegen in zwei Lichtgruppen unter - teilt. Für die Zugangsbereiche werden Bewegungs - melder eingesetzt. Zu beachten Das Orientierungslicht wird in der Regel auf ca. 10 bis 20% des Hauptlichts eingestellt und mit einer Nach - laufzeit von 2–5 Minuten begrenzt. Für öffentliche und halböffentliche Parkhäuser kann dieses auch so eingestellt werden, dass es permanent aktiv ist. Produktempfehlung PD2 MAX DALI PD2 MAX Slave PD3 S 360 (AP oder UP) Legende PD4 S 360 / PD2 S MAX für Lichtgruppe 1 PD4 S 360 / PD2 S MAX für Lichtgruppe 2 PD3 S 360 für Lichtgruppe 2 PD3 S 360 für Lichtgruppe 3 PD3 S 360 für Lichtgruppe 4 Reichweite bei sitzender Tätigkeit (Präsenz) Reichweite bei direktem Draufzugehen (radial) Reichweite bei seitlichem Vorbeigehen (tangential) Referenzmass 3 m PD4 S 360 / PD2 S MAX für Lichtgruppe 1 PD3 S 360 für Lichtgruppe 3 Reichweite bei sitzender Tätigkeit (Präsenz) PD4 S 360 / PD2 S MAX für Lichtgruppe 2 PD3 S 360 für Lichtgruppe 4 Reichweite bei direktem Draufzugehen (radial) PD3 S 360 für Lichtgruppe 2 Reichweite bei seitlichem Vorbeigehen (tangential) Typische Einstellungen Wert Helligkeit 200 Lux oder deaktiviert Nachlaufzeit 2–5 min Orientierungslicht 10–20%, 5 min Weitere Produktempfehlungen PD9 in Leuchtenschiene Referenzmass Legende PD4 S 360 / PD2 S MAX für Lichtgruppe 1 PD4 S 360 / PD2 S MAX für Lichtgruppe 2 PD3 S 360 für Lichtgruppe 2 PD3 S 360 für Lichtgruppe 3 PD3 S 360 für Lichtgruppe 4 Reichweite bei sitzender Tätigkeit (Präsenz) Reichweite bei direktem Draufzugehen (radial) Reichweite bei seitlichem Vorbeigehen (tangential) Referenzmass 3 m 3 m

31. 31 Präsenzmelder in abgehängter Decke oder in den Leuchten Verkehrsfläche Es werden zwei Lichtgruppen gebildet: eine auf der Ostseite des Raumes und eine zweite auf der Westseite. Bei der Platzierung der Präsenzmelder wird der Master an der jeweils dunkelsten Stelle in der Lichtgruppe platziert. Die weiteren Präsenz - melder sind als Slave-Geräte mit dem Master ver - bunden. Zu beachten Zur Raumorientierung und Grundbeleuchtung wird die Verkehrsfläche mit einem Orientierungslicht von 20 bis 30% angesteuert. Dadurch dimmt nach der Nachlaufzeit das Licht auf beispielsweise 20% und gibt so weiterhin Raumorien tierung und Sicherheit. Produktempfehlung PD2 MAX DALI (Master/Slave) für Deckeneinbau PD9 S 360 DALI (Master/Slave) in der Leuchte Arbeitsplätze Pro Tischgrpuppe wird ein Präsenzmelder so plat - ziert, dass alle Arbeitsplätze mit dem Präsenz - bereich gut erfasst sind. Ist die Grundausleuchtung des Büros gut geplant und wie hier beispielsweise durch die Verkehrsfläche sichergestellt, kann jede Tischgruppe eine eigene Lichtgruppe sein. Zu beachten Die Präsenzmelder sind am Rand zur Verkehrs - fläche platziert und die Erfassungsbereiche so ab - gedeckt, dass das Licht der Arbeitsplätze nur ein - schaltet, wenn dort gearbeitet wird und nicht, wenn jemand nur vorbeigeht. Produktempfehlung PD2 360 DE DALI in abgehängter Decke PD9 S 360 DALI in der Leuchte Legende PD9 S 360 DALI für Arbeitsplätze PD2 S MAX DALI für Verkehrszonen Reichweite bei sitzender Tätigkeit (Präsenz) Reichweite bei direktem Draufzugehen (radial) Reichweite bei seitlichem Vorbeigehen (tangential) Referenzmass 3 m Typische Einstellungen Verkehrszone Arbeitsplätze Helligkeit 300 – 500 Lux 750 Lux Nachlaufzeit 5 min 5 min Orientierungslicht 20–30%, 15–20 min – Weitere Produktempfehlungen P D11 Referenzmass Legende PD9 S 360 DALI für Arbeitsplätze PD2 S MAX DALI für Verkehrszonen Reichweite bei sitzender Tätigkeit (Präsenz) Reichweite bei direktem Draufzugehen (radial) Reichweite bei seitlichem Vorbeigehen (tangential) Referenzmass 3 m PD9 S 360 für Arbeitsplätze Reichweite bei sitzender Tätigkeit (Präsenz) PD2 MAX für Verkehrszonen Reichweite bei direktem Draufzugehen (radial) Reichweite bei seitlichem Vorbeigehen (tangential) 3 m

3. 3 Planungsgrundlagen 4 Einleitung 5 Grundlagen der Planung 8 Wahl und Positionierung des Melders 11 Schaltungsarten 14 Fehlersuche und Tipps Planungsbeispiele 18 Treppenhaus 20 Korridor 22 Toilet ten 24 Tiefgarage, Parkhaus 26 Aussenbereiche von Gebäuden 28 Büro, Sitzungszimmer 30 Grossraumbüro 32 Schulzimmer 34 Turnhalle, Sporthalle 36 Hochregallager, Lichtsteuerung in grosser Höhe 38 Industrie 40 Intelligente Schalter

41. 41 Bewohnerzimmer Alterszentrum Beschreibung Alle Lichtgruppen in einem Bewohnerzimmer eines Alterszentrums werden mit intelligenten Schaltern gesteuert. Die Einschaltung erfolgt im - mer durch Drücken des Schalters. Wenn der Raum für eine längere Zeit nicht mehr betreten wurde, schaltet das Licht automatisch aus. In der Nacht wird beim Betreten des Raumes ein dezentes Nachtlicht eingeschaltet, welches die mühelose Orientierung ohne zusätzliche Beleuchtung er - möglicht. Zu beachten In der Lichtgruppe im Wohnbereich wird nur ein intelligenter Schalter als Master betrieben. Die restlichen Geräte arbeiten im Slave-Modus. Produktempfehlung IS UP im Schalterdesign nach Wahl Beschreibung In einer Wohnung wird das Licht im Korridor und in den Bädern mit intelligenten Schaltern gesteuert. Es wird jeweils nur ein intelligenter Schalter pro Lichtgruppe als Master betrieben. Die restlichen Geräte arbeiten im Slave-Modus. In der Nacht wird beim Betreten des Raumes ein dezentes Nachtlicht eingeschaltet, welches die mühelose Orientierung ohne zusätzliche Beleuch - tung ermöglicht. Produktempfehlung IS UP im Schalterdesign nach Wahl IS für Korridor IS für Nasszellen Reichweite bei sitzender Tätigkeit (Präsenz) Reichweite bei direktem Draufzugehen (radial) Reichweite bei seitlichem Vorbeigehen (tangential) Referenzmass 3 m Legende IS für Korridor IS für Nasszellen Reichweite bei sitzender Tätigkeit (Präsenz) Reichweite bei direktem Draufzugehen (radial) Reichweite bei seitlichem Vorbeigehen (tangential) Referenzmass 3 m Legende IS für Wohnbereich IS für Eingangsbereich IS für Nasszelle Reichweite bei sitzender Tätigkeit (Präsenz) Reichweite bei direktem Draufzugehen (radial) Reichweite bei seitlichem Vorbeigehen (tangential) Typische Einstellungen Bäder Korridor Helligkeit 500 Lux 300 Lux Nachlaufzeit 5 min 2 min Nachtlicht Gedimmt Gedimmt Referenzmass IS für Wohnbereich IS für Eingangsbereich IS für Nasszelle Reichweite bei sitzender Tätigkeit (Präsenz) Reichweite bei direktem Draufzugehen (radial) Reichweite bei seitlichem Vorbeigehen (tangential) Referenzmass 3 m Legende IS für Wohnbereich IS für Eingangsbereich IS für Nasszelle Reichweite bei sitzender Tätigkeit (Präsenz) Reichweite bei direktem Draufzugehen (radial) Reichweite bei seitlichem Vorbeigehen (tangential) Referenzmass Referenzmass 3 m Legende IS für Korridor IS für Nasszellen Reichweite bei sitzender Tätigkeit (Präsenz) Reichweite bei direktem Draufzugehen (radial) Reichweite bei seitlichem Vorbeigehen (tangential) 5.5 Zimmer Wohnung 3 m 3 m

23. 23 Deckenmelder mit HLK-Ansteuerung Beschreibung Der Melder im Eingangsbereich erfasst die Perso - nen bereits beim Öffnen der Türe. Für die drei Ka - binen und den Pissoir-Bereich werden zwei Melder direkt über den T-Elementen der Trennwände plat - ziert. So ist in allen Bereichen eine ausreichend gute Erfassung sichergestellt. Die elektrische Lüf - tung wird über einen zusätzlichen HLK-Kontakt am PIR-Melder angesteuert. Die Lüftung wird nur be - wegungsabhängig geschaltet. Zu beachten Die 2-kanaligen Master-Präsenzmelder von B.E.G. Luxomat verfügen über einen HLK-Kontakt und werden mit Slave-Geräten ergänzt. Produktempfehlung PD2 S 360 Master 2C (UP/AP oder DE) mit Slave- Geräten ergänzt Beschreibung Der Wandmelder im Eingangsbereich erfasst Per - sonen sofort, wenn diese den Raum betreten. An - schliessend bleibt das Licht so lange angeschaltet, wie weitere Bewegungen erfasst werden oder wie Geräusche im Raum erkannt werden. Zu beachten Die Empfindlichkeit der Geräuschdetektion muss so eingestellt werden, dass die durch die Nutzung der Toilette entstehenden Geräusche erfasst werden. Produktempfehlung Indoor 180 Kombi im gewünschten Schalterdesign (Feller EDIZIOdue, Hager Kallysto, Sidus, Standard, StandardDUE) Legende Indoor 180 Kombi mit akustischer Überwachung für Lichtgruppe 1 Indoor 180 Kombi für Lichtgruppe 2 Reichweite bei sitzender Tätigkeit (Präsenz) Reichweite bei direktem Draufzugehen (radial) Reichweite bei seitlichem Vorbeigehen (tangential) Referenzmass 3 m Legende PD2 S 360 für Lichtgruppe 1 PD2 S 360 für Lichtgruppe 2 Reichweite bei sitzender Tätigkeit (Präsenz) Reichweite bei direktem Draufzugehen (radial) Reichweite bei seitlichem Vorbeigehen (tangential) Referenzmass 3 m Typische Einstellungen Wert Helligkeit 300 Lux Nachlaufzeit 2–10 min HLK Nachlaufzeit 5 –10 min Weitere Produktempfehlungen PD3, PD11, PD9 PD2 S 360 für Lichtgruppe 1 PD2 S 360 für Lichtgruppe 2 Reichweite bei sitzender Tätigkeit (Präsenz) Reichweite bei direktem Draufzugehen (radial) Reichweite bei seitlichem Vorbeigehen (tangential) Referenzmass Legende PD2 S 360 für Lichtgruppe 1 PD2 S 360 für Lichtgruppe 2 Reichweite bei sitzender Tätigkeit (Präsenz) Reichweite bei direktem Draufzugehen (radial) Reichweite bei seitlichem Vorbeigehen (tangential) Referenzmass 3 m Indoor 180 Kombi mit akustischer Überwachung für Lichtgruppe 1 Indoor 180 Kombi für Lichtgruppe 2 Reichweite bei sitzender Tätigkeit (Präsenz) Reichweite bei direktem Draufzugehen (radial) Reichweite bei seitlichem Vorbeigehen (tangential) Legende Indoor 180 Kombi mit akustischer Überwachung für Lichtgruppe 1 Indoor 180 Kombi für Lichtgruppe 2 Reichweite bei sitzender Tätigkeit (Präsenz) Reichweite bei direktem Draufzugehen (radial) Reichweite bei seitlichem Vorbeigehen (tangential) Referenzmass 3 m Referenzmass Wandmelder mit Akustik-Überwachung 3 m 3 m

21. 21 Deckenmelder Beschreibung In einem Bürogebäude wird der Korridor in zwei Lichtgruppen unterteilt: vor dem Lift ist durch den Tageslichteinfall häufig weniger Kunstlicht erfor - derlich als im Korridorabschnitt vor den Büros. Auf Grund der hohen Bewegungsfrequenz tagsüber wird mit Präsenzmeldern geplant. Es werden je - weils ein Master und ein oder mehrere Slaves pro Lichtgruppe eingesetzt. Zu beachten Die Master Geräte werden an die dunkelste Stelle in der Lichtgruppe platziert. Produktempfehlung PD2 S 360 oder PD11 S 360 (UP, AP oder DE) Beschreibung Bei diesem Beispiel wird von den gleichen Anfor - derungen ausgegangen wie im Beispiel oben. Wandmelder, wie sie hier eingeplant sind, haben den Vorteil, dass ihr Erfassungsbereich besser ge - nutzt werden kann als der von Deckenmeldern: Der Eintritt in den Erfassungsbereich ist praktisch nie frontal. Zu beachten Die Master Geräte werden an die dunkelste Stelle in der Lichtgruppe platziert. Produktempfehlung PD2 S 180 (Master/Slave) im gewünschten Schalter - design (Feller EDIZIOdue, Hager Kallysto, Sidus, Standard, StandardDUE) Legende PD2 S 180 für Lichtgruppe 1 PD2 S 180 für Lichtgruppe 2 Reichweite bei sitzender Tätigkeit (Präsenz) Reichweite bei direktem Draufzugehen (radial) Reichweite bei seitlichem Vorbeigehen (tangential) Referenzmass 3 m Legende PD2 S 360 für Lichtgruppe 1 PD2 S 360 für Lichtgruppe 2 Reichweite bei sitzender Tätigkeit (Präsenz) Reichweite bei direktem Draufzugehen (radial) Reichweite bei seitlichem Vorbeigehen (tangential) Referenzmass 3 m Typische Einstellungen Wert Helligkeit 200 Lux Nachlaufzeit 1–5 min Weitere Produktempfehlungen PD3 360, PD4 360, PD2 MAX, Indoor 180, IS UP Referenzmass PD2 S 360 für Lichtgruppe 1 PD2 S 360 für Lichtgruppe 2 Reichweite bei sitzender Tätigkeit (Präsenz) Reichweite bei direktem Draufzugehen (radial) Reichweite bei seitlichem Vorbeigehen (tangential) Legende PD2 S 360 für Lichtgruppe 1 PD2 S 360 für Lichtgruppe 2 Reichweite bei sitzender Tätigkeit (Präsenz) Reichweite bei direktem Draufzugehen (radial) Reichweite bei seitlichem Vorbeigehen (tangential) Referenzmass 3 m PD2 S 180 für Lichtgruppe 1 PD2 S 180 für Lichtgruppe 2 Reichweite bei sitzender Tätigkeit (Präsenz) Reichweite bei direktem Draufzugehen (radial) Reichweite bei seitlichem Vorbeigehen (tangential) Referenzmass Legende PD2 S 180 für Lichtgruppe 1 PD2 S 180 für Lichtgruppe 2 Reichweite bei sitzender Tätigkeit (Präsenz) Reichweite bei direktem Draufzugehen (radial) Reichweite bei seitlichem Vorbeigehen (tangential) Referenzmass 3 m Wandmelder 3 m 3 m

29. 29 Präsenzmelder in Pendelleuchten eingebaut Beschreibung In einem Einzelbüro werden Pendelleuchten so platziert, dass zwei Lichtgruppen einzeln mit in die Leuchten eingebauten Präsenzmeldern ge - steuert werden können. Die Präsenzmelder sind in einer Master-Master Schaltung miteinander ver - bunden. (Siehe Seite 12, Master-Master.) Zu beachten Die Beleuchtung wird im Halbautomatik-Modus betrieben. Daher wird auf jeden Präsenzmelder- Master ein Taster verdrahtet. Produktempfehlung PD9 S 360 Master 1C Beschreibung In einem Sitzungszimmer wird ein Präsenzmel - der zentral in der Raummitte zur Ansteuerung der Be leuchtung platziert. Bei grösseren Raum - tiefen wird ein DUO-Präsenzmelder eingeplant. Dieser kann zwei Lichtgruppen unabhängig vonei - nander separat ansteuern. Zu beachten Bei der Platzierung des Melders ist darauf zu ach - ten, dass nicht zu viel direkter Lichtwurf von der Beleuchtung auf den Sensor fällt. Dies würde die Lichtmessung verfälschen, wodurch der Präsenz - melder das Tageslicht nicht mehr optimal nutzen kann. (Siehe Seite 10, Lichtmessung.) Produktempfehlung PD2 S 360 oder PD2 MAX als DE Referenzmass 3 m Legende PD9 S 360 für Lichtgruppe 1 PD9 S 360 für Lichtgruppe 2 Reichweite bei sitzender Tätigkeit (Präsenz) Reichweite bei direktem Draufzugehen (radial) Reichweite bei seitlichem Vorbeigehen (tangential) Typische Einstellungen Wert Pro Lichtgruppe Helligkeit 500–1000 Lux Nachlaufzeit 5 min Weiteres Halbautomatik Weitere Produktempfehlungen P D11 Legende PD2 S MAX Reichweite bei sitzender Tätigkeit (Präsenz) Reichweite bei direktem Draufzugehen (radial) Referenzmass 3 m PD9 S 360 für Lichtgruppe 1 PD9 S 360 für Lichtgruppe 2 Reichweite bei sitzender Tätigkeit (Präsenz) Reichweite bei direktem Draufzugehen (radial) Reichweite bei seitlichem Vorbeigehen (tangential) Referenzmass Referenzmass 3 m Legende PD9 S 360 für Lichtgruppe 1 PD9 S 360 für Lichtgruppe 2 Reichweite bei sitzender Tätigkeit (Präsenz) Reichweite bei direktem Draufzugehen (radial) Reichweite bei seitlichem Vorbeigehen (tangential) PD2 MAX Reichweite bei sitzender Tätigkeit (Präsenz) Reichweite bei direktem Draufzugehen (radial) Referenzmass Legende PD2 S MAX Reichweite bei sitzender Tätigkeit (Präsenz) Reichweite bei direktem Draufzugehen (radial) Referenzmass 3 m Präsenzmelder in abgehängter Decke 3 m 3 m

19. 19 Eine Lichtgruppe pro Etage Beschreibung Pro Etage wird je eine Lichtgruppe geplant. Die Leuchten auf dem Zwischenpodest sind mit dem darüber liegenden Sensor verbunden. Es werden Deckenbewegungsmelder eingesetzt. In den Etagen kann das Tageslicht optimal genutzt werden, da die Leuchten der jeweiligen Leuchten - gruppe nur dann eingeschaltet werden, wenn der eingestellte Lichtwert an der Position des Melders unterschritten wird. Zu beachten Der PIR-Melder muss die aufsteigenden Personen bereits auf den untersten Treppenstufen erfassen. Produktempfehlung PD3 S 360 (UP, AP oder DE mit Betoneinbaudose, je nach Montageart) Beschreibung Im gesamten Treppenhaus werden alle Leuchten zu einer Lichtgruppe verbunden. Pro Hauptpodest wird jeweils ein Melder so platziert, dass dieser die Zugänge optimal erfasst. Zu beachten Auf den beiden Zwischenpodesten und dem Trep - penabschnitt, welcher diese verbindet, werden die Personen nicht erfasst. Entsprechend wird die Nachlaufzeit nicht zu kurz gewählt. Produktempfehlung PD3 S 360 (UP, AP oder DE mit Betoneinbaudose, je nach Montageart) Referenzmass 3 m Legende PD3 S 360 Reichweite bei sitzender Tätigkeit (Präsenz) Reichweite bei direktem Draufzugehen (radial) Reichweite bei seitlichem Vorbeigehen (tangential) Referenzmass 3 m Legende PD3 S 360 alle Lichtgruppen Reichweite bei sitzender Tätigkeit (Präsenz) Reichweite bei direktem Draufzugehen (radial) Reichweite bei seitlichem Vorbeigehen (tangential) Referenzmass 3 m Legende PD3 S 360 alle Lichtgruppen Reichweite bei sitzender Tätigkeit (Präsenz) Reichweite bei direktem Draufzugehen (radial) Reichweite bei seitlichem Vorbeigehen (tangential) Typische Einstellungen Wert Helligkeit 200 Lux Nachlaufzeit 1–5 min Weitere Produktempfehlungen Indoor, IS UP PD3 S 360 alle Lichtgruppen Reichweite bei sitzender Tätigkeit (Präsenz) Reichweite bei direktem Draufzugehen (radial) Reichweite bei seitlichem Vorbeigehen (tangential) Referenzmass Referenzmass 3 m Legende PD3 S 360 alle Lichtgruppen Reichweite bei sitzender Tätigkeit (Präsenz) Reichweite bei direktem Draufzugehen (radial) Reichweite bei seitlichem Vorbeigehen (tangential) PD3 S 360 Reichweite bei sitzender Tätigkeit (Präsenz) Reichweite bei direktem Draufzugehen (radial) Reichweite bei seitlichem Vorbeigehen (tangential) Referenzmass Referenzmass 3 m Legende PD3 S 360 Reichweite bei sitzender Tätigkeit (Präsenz) Reichweite bei direktem Draufzugehen (radial) Reichweite bei seitlichem Vorbeigehen (tangential) Eine Lichtgruppe im ganzen Treppenhaus 3 m 3 m

33. 33 Präsenzmelder in gependeltem Lichtbandsystem Beschreibung Ein gependeltes Lichtbandsystem sorgt für eine gleichmässige und angenehme Ausleuchtung im gesamten Schulzimmer. Die Leuchten sind in drei Lichtgruppen unterteilt. Pro Lichtgruppe wird je ein Master- und ein Slave-Präsenzmelder in die Leuch - tenschiene eingeplant. Zu beachten Die Master-Präsenzmelder sind untereinander in einer Master-Master Schaltung verbunden. Jeder Master wird mit einem Taster verbunden, um die halbautomatische Schaltung ansteuern zu können. Produktempfehlung PD9 S 360 DALI oder Master mit Slaves ergänzt Beschreibung Das gependelte Lichtbandsystem wird, in drei Lichtgruppen aufgeteilt, mit einem Trio-Master- Präsenzmelder angesteuert. Für den hinteren Be - reich des Schulzimmers wird ein zusätzlicher Slave-Melder platziert. Um die Lichtgruppen ein - zeln manuell ansteuern zu können, werden drei Taster mit dem Master-Gerät verbunden. Zu beachten Der Trio Melder hat zwei separate Lichtfühler. Bei der Montage muss beachtet werden, dass einer zum Fenster hin misst und der andere zur Wand hin. Produktempfehlung PD2 MAX DE Trio mit Slave ergänzt Legende PD2 MAX Trio für Lichtgruppe 1 bis 3 PD2 MAX Slave Reichweite bei sitzender Tätigkeit (Präsenz) Reichweite bei direktem Draufzugehen (radial) Reichweite bei seitlichem Vorbeigehen (tangential) Referenzmass 3 m Legende PD9 S 360 für Wandseite PD9 S 360 für Fensterseite PD9 S 360 für Lichtgruppe Wandtafel Reichweite bei sitzender Tätigkeit (Präsenz) Reichweite bei direktem Draufzugehen (radial) Reichweite bei seitlichem Vorbeigehen (tangential) Referenzmass 3 m Typische Einstellungen Wand-/Fensterseite Wandtafel Helligkeit 750 Lux 2000 Lux Nachlaufzeit 5 min 5 min Betriebsmodus Halbautomatik Halbautomatik Weitere Produktempfehlungen PD2 360, PD11 Im Schulzimmer wird die Beleuchtung meist in zwei oder drei Lichtgruppen unterteilt. Damit werden der unterschiedliche Tageslich teinfluss und die Nutzung der Wandtafel berücksichtigt. Referenzmass PD9 S 360 für Wandseite PD9 S 360 für Fensterseite PD9 S 360 für Lichtgruppe Wandtafel Reichweite bei sitzender Tätigkeit (Präsenz) Reichweite bei direktem Draufzugehen (radial) Reichweite bei seitlichem Vorbeigehen (tangential) Legende PD9 S 360 für Wandseite PD9 S 360 für Fensterseite PD9 S 360 für Lichtgruppe Wandtafel Reichweite bei sitzender Tätigkeit (Präsenz) Reichweite bei direktem Draufzugehen (radial) Reichweite bei seitlichem Vorbeigehen (tangential) Referenzmass 3 m PD2 MAX Trio für Lichtgruppe 1 bis 3 PD2 MAX Slave Reichweite bei sitzender Tätigkeit (Präsenz) Reichweite bei direktem Draufzugehen (radial) Reichweite bei seitlichem Vorbeigehen (tangential) Referenzmass Legende PD2 MAX Trio für Lichtgruppe 1 bis 3 PD2 MAX Slave Reichweite bei sitzender Tätigkeit (Präsenz) Reichweite bei direktem Draufzugehen (radial) Reichweite bei seitlichem Vorbeigehen (tangential) Referenzmass 3 m Trio Melder in Hohldecke 3 m 3 m

27. 27 Beschreibung Um ein Einfamilienhaus herum sollen Bewegungs - melder die Beleuchtung der Zugänge und Park - plätze schalten. Hinter dem Haus sollen uner - wünschte Besucher durch eine Schockbeleuchtung vom Betreten des Grundstückes abgehalten wer - den. Zu beachten Um Fehlschaltungen durch die Bepflanzung des Gartens und die angrenzende Strasse auszu - schliessen, wurden die Melder und die einzelnen Sektoren der Melder entsprechend einjustiert. Produktempfehlung RC-plus next N 230 und 280 Beschreibung Bei einem Mehrfamilienhaus wird die Tiefgaragen - einfahrt mit einem Bewegungsmelder angesteuert. Ein NUP Wandmelder wird in die Stützmauer der Einfahrt eingeplant. Zu beachten Der Erfassungsbereich wird mit Hilfe eines Ab - deckclips auf 90° reduziert. Dadurch schaltet das Licht nicht ein, wenn die angrenzenden Fahrtwege frequentiert sind. Produktempfehlung Indoor 180 NUP Kombi FE Referenzmass 3 m Legende Indoor 180 NUP Kombi FE Reichweite bei sitzender Tätogkeit (Präsenz) Reichweite bei direktem Draufzugehen (radial) Reichweite bei seitlichem Vorbeigehen (tangential) Referenzmass 3 m Legende RC-plus next N 230 für Lichtgruppe 1 RC-plus next N 280 für Lichtgruppe 2 RC-plus next N 280 für Lichtgruppe 3 Unterkriechschutz Reichweite bei direktem Draufzugehen (radial) Reichweite bei seitlichem Vorbeigehen (tangential) Typische Einstellungen Wert Pro Lichtgruppe Helligkeit 5 Lux, Mond-Symbol Nachlaufzeit 1–5 min Weiteres Eingrenzung der Erfassung; Reduktion der Empfindlichkeit zur Minderung von Fehlschaltungen durch Kleintiere Weitere Produktempfehlungen LC 200, Pico, ALC 360, FL2 und FL3, AL1, CDS Referenzmass RC-plus next N 230 für Lichtgruppe 1 RC-plus next N 280 für Lichtgruppe 2 RC-plus next N 280 für Lichtgruppe 3 Unterkriechschutz Reichweite bei direktem Draufzugehen (radial) Reichweite bei seitlichem Vorbeigehen (tangential) Referenzmass 3 m Legende RC-plus next N 230 für Lichtgruppe 1 RC-plus next N 280 für Lichtgruppe 2 RC-plus next N 280 für Lichtgruppe 3 Unterkriechschutz Reichweite bei direktem Draufzugehen (radial) Reichweite bei seitlichem Vorbeigehen (tangential) Indoor 180 NUP Kombi FE Reichweite bei sitzender Tätigkeit (Präsenz) Reichweite bei direktem Draufzugehen (radial) Reichweite bei seitlichem Vorbeigehen (tangential) Referenzmass Referenzmass 3 m Legende Indoor 180 NUP Kombi FE Reichweite bei sitzender Tätogkeit (Präsenz) Reichweite bei direktem Draufzugehen (radial) Reichweite bei seitlichem Vorbeigehen (tangential) Melder mit Kugelkopf 3 m 3 m NUP Wandmelder

39. 39 DALI Melder in Lichtbandsystem Beschreibung In einer mechanischen Werkstatt wird die Beleuch - tung, sowohl für die Verkehrswege als auch für die Arbeitsplätze, mit Präsenzmeldern gesteuert. Die Präsenzmelder für den Korridor sind auf 500 Lux einreguliert. So gibt diese Beleuchtung für die Orientierung im gesamten Raum ausreichend Licht ab. Die Arbeitsplätze sind in vier unterschiedliche Gruppen eingeteilt. Jede wird einzeln durch einen Präsenzmelder angesteuert. Dieser wird im Halb - automatik-Modus betrieben und nur dann manuell aktiviert, wenn in dem entsprechenden Bereich auch gearbeitet wird. Nach dem Einschalten übernimmt der Präsenzmelder die Regulierung und dimmt passend zum Tageslichteinfall auf die geforderte Beleuchtungsstärke. Zu beachten Für die Steuerung der Korridorbeleuchtung wird ein Master mit mehreren Slave-Geräten verbun - den. Der Montageort des Master-Präsenzmelders wird zur Referenz des Beleuchtungsniveaus. Da - her muss dieser immer an der dunkelsten Stelle in der Lichtgruppe platziert werden. Produktempfehlung PD2 MAX AP DALI (Master) für Arbeitsplätze PD9 S 360 DALI (Master/Slave) für Korridorbeleuchtung Legende PD9 S 360 für Korridor PD9 S 360 für Werkstatt 1 PD2 MAX für Werkstatt 2 PD2 MAX für Werkstatt 3 PD2 MAX für Werkstatt 4 Reichweite bei sitzender Tätigkeit (Präsenz) Reichweite bei direktem Draufzugehen (radial) Reichweite bei seitlichem Vorbeigehen (tangential) Referenzmass 3 m Typische Einstellungen Korridor Arbeitsplatz Helligkeit 500 Lux 1000 Lux Nachlaufzeit 5 min 5 min Halbautomatik Nein Ja PD9 S 360 für Korridor PD2 MAX für Werkstatt 3 Reichweite bei sitzender Tätigkeit (Präsenz) PD9 S 360 für Werkstatt 1 PD2 MAX für Werkstatt 4 Reichweite bei direktem Draufzugehen (radial) PD2 MAX für Werkstatt 2 Reichweite bei seitlichem Vorbeigehen (tangential) Referenzmass Legende PD9 S 360 für Korridor PD9 S 360 für Werkstatt 1 PD2 MAX für Werkstatt 2 PD2 MAX für Werkstatt 3 PD2 MAX für Werkstatt 4 Reichweite bei sitzender Tätigkeit (Präsenz) Reichweite bei direktem Draufzugehen (radial) Reichweite bei seitlichem Vorbeigehen (tangential) Referenzmass 3 m Weitere Produktempfehlungen PD2 360 3 m

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