Bewegungs- und Präsenzmelder

Energieeffizienz, die rentiert...

Seit 45 Jahren steht das 1975 gegründete Familienunternehmen B.E.G. Brück Electronic GmbH mit Hauptsitz im oberbergischen Lindlar für Qualität und Innovation. Produkte von B.E.G. geniessen weltweit aufgrund der bewähren Qualität und ihrer Langlebigkeit einen ausgezeichneten Ruf.

Als Generalimporteur für die Produkte der Marke B.E.G. in der Schweiz unterstützen wir Sie gerne bei der Umsetzung von kleinen und grossen Projekten im Bereich der intelligenten Beleuchtungstechnik und dem Einsatz der Produkte aus dem Hause B.E.G.

 

B.E.G. Luxomat Bewegungsmelder

RC-plus next N

High-End-Bewegungs- und Präsenzmelder für den Aussenbereich

Sortiment...

PD3 360

Decken-Bewegungsmelder für UP-, AP- und DE-Montage

Sortiment...

Indoor 180

Wand-Bewegungsmelder für UP- und AP-Montage im Innen- und Aussenbereich

Sortiment...

LC 200 und LC 180 Mini

Lowcost Bewegungsmelder für Wandmontage im Aussenbereich

Sortiment...

PD4 360

Decken-Bewegungsmelder mit sehr grossem Erfassungsbereich für UP, AP und DE-Montage

Sortiment...

PD9 LC

Mini-Bewegungsmelder für Decken- und Geräteeinbau

Sortiment...

 

B.E.G. Luxomat Präsenzmelder

PD2 360

Decken-Präsenzmelder für UP-, AP- und DE-Montage

Sortiment...

PD2 180

Wand-Präsenzmelder für UP- und AP-Montage im Innen- und Aussenbereich

Sortiment...

IS 140

Intelligenter Lichtschalter für UP- und AP- Montage zum einfachen Ersatz von konventionellen Lichtschaltern

Sortiment...

PD2 Max

Decken-Präsenzmelder mit grossem Erfassungsbereich für UP, AP und DE-Montage

Sortiment...

PD11 S 360

Flache Präsenzmelder für Deckeneinbau

Sortiment...

PD9 S 360

Mini-Präsenzmelder für Decken- und Geräteeinbau

Sortiment...

Pico

Superkleiner Mini-Präsenzmelder für Decken- und Geräteeinbau

Sortiment...

 

B.E.G. Luxomat LED-Strahler und Automatik-Leuchten

FL

Automatik-Strahler mit oder ohne Bewegungsmelder

Sortiment...

AL

Automatikleuchten mit oder ohne Bewegungsmelder

Sortiment...

 

B.E.G. Luxomat Dämmerungsschalter

CDS

Dämmerungsschalter für AP-Montage und den Einbau in Leuchten und Abzweigdosen

Sortiment...

 

FAQ, Top 3

Was ist der Unterschied zwischen einem Bewegungs- und einem Präsenzmelder?

Ein Bewegungsmelder schaltet die Helligkeitsmessung aus, sobald er das Licht einschaltet. Nach dem Ausschalten wird die Helligkeitsmessung wieder aktiviert. Ein Bewegungsmelder erkennt deshalb nicht, wenn sich die Helligkeit bei eingeschalteter Beleuchtung verändert. Der Präsenzmelder hingegen misst die Helligkeit ununterbrochen. Er ist deshalb in der Lage, das Licht auch auszuschalten, wenn trotz Bewegungen genügend Tageslicht vorhanden ist.

Wie hoch ist das Einsparpotential mit PIR-Meldern?

Abhängig von der Nutzungsart kann beim Einsatz von Bewegungs- und Präsenzmeldern 20 bis 70 % gegenüber einer manuellen Schaltung eingespart werden. Je grösser der nutzbare Tageslichtanteil, um so mehr kann eingespart werden. Der Nutzungsart entsprechend korrekte Einstellungen für die Helligkeitsschwellwerte und die Nachlaufzeit sind hierfür ebenso Voraussetzung wie eine gute Wahl der Melderstandorte. Auch die Häufigkeit der Nutzung des Raumes hat einen grossen Einfluss: je häufiger ein Raum genutzt wird, umso grösser ist das Einsparpotential.

Wie gross ist die Lebenserwartung eines PIR-Melders?

Bei vor Witterung gut geschützten Geräten kann von einer Lebenserwartung von 10 Jahren ausgegangen werden. Starke Witterungseinflüsse, übermässig hohe Schalthäufigkeiten sowie hohe Schaltlasten können die Lebenserwartung jedoch reduzieren.

FAQ, Top 21

1. Was ist der Unterschied zwischen einem Bewegungs- und einem Präsenzmelder?

Ein Bewegungsmelder schaltet die Helligkeitsmessung aus, sobald er das Licht einschaltet. Nach dem Ausschalten wird die Helligkeitsmessung wieder aktiviert. Ein Bewegungsmelder erkennt deshalb nicht, wenn sich die Helligkeit bei eingeschalteter Beleuchtung verändert. Der Präsenzmelder hingegen misst die Helligkeit ununterbrochen. Er ist deshalb in der Lage, das Licht auch auszuschalten, wenn trotz Bewegungen genügend Tageslicht vorhanden ist.

2. Gibt es PIR-Melder, welche nicht auf Tiere reagieren?

PIR-Bewegungsmelder reagieren auf bewegte Objekte, welche eine Infrarotabstrahlung aufweisen (Details siehe FAQ 1) und können grundsätzlich nicht zwischen Mensch und Tier unterscheiden. Die zuverlässigste Lösung zur Vermeidung von Fehlschaltungen ist die Ausgrenzung der Erfassungszonen, in welchen sich Tiere aufhalten können. Bei einigen Modellen kann zusätzlich durch die Reduktion der Erfassungsempfindlichkeit die Wahrscheinlichkeit von Fehlschaltungen reduziert werden.

3. Wie funktioniert ein Passiv-Infrarot-Melder (PIR-Melder)?

Bewegungs- und Präsenzmelder sind darauf ausgelegt, bewegte Wärmequellen in ihrem Erfassungsbereich zu erkennen. Jedes Objekt, so auch der menschliche Körper, sendet Wärmestrahlung aus, dessen Intensität von seiner Oberflächentemperatur abhängt. Die Wärmestrahlung gehört bei üblichen Oberflächentemperaturen zum Bereich der Infrarotstrahlung, welche für das menschliche Auge unsichtbar ist. Der für Infrarot ausgelegte pyroelektrische Sensor empfängt diese Strahlung und wandelt sie in eine elektrische Spannung um. Der Sensor selbst sendet keine Strahlung aus und wird daher als Passiv-Infrarot-Sensor (PIR-Sensor) bezeichnet. Dieses optische System unterteilt mit Hilfe einer Multilinse den Erfassungsbereich in viele aktive und inaktive Zonen. Wechselt nun eine Wärmequelle von einer Zone in die andere, sendet der pyroelektrische Infrarotsensor ein Signal aus, welches von einem Mikroprozessor weiterverarbeitet wird, um Lampen, HLK-Systeme (HLK = Heizung, Lüftung, Klima), Jalousien und andere elektrische Verbraucher zu steuern.

4. Kann ein Bewegungsmelder zusammen mit einem Präsenzmelder in einer Parallelschaltung betrieben werden?

Nein. Die Geräte sollten nicht in einer Parallelschaltung betrieben werden, falls eine korrekte helligkeitsabhängige Schaltung erwünscht wird. Die grundsätzlich unterschiedlichen Funktionsweisen der beiden Gerätetypen beeinflussen jeweils die Lichtmessung des anderen Gerätes, was zu Fehlschaltungen führen kann. Ausnahmen stellen jene Situationen dar, wo keine Helligkeitsmessung gefordert wird. In diesen Fällen muss die Helligkeitsmessung am Präsenzmelder und am Bewegungsmelder durch Umstellung auf Tag-/Nachtbetrieb deaktiviert werden.

5. Können mehrere Bewegungsmelder zusammen in einer Parallelschaltung betrieben werden?

Ja. Als Faustregel gilt jedoch, dass nie mehr als 5 Bewegungsmelder parallel geschaltet werden sollten. Je mehr Melder parallel betrieben werden, desto grösser und unübersichtlicher wird der Erfassungsbereich und desto aufwändiger gestaltet sich eine allfällige Fehlersuche. Achtung: Bei grossen Beleuchtungsgruppen ist der maximal zulässigen Schaltleistung des eingesetzten Gerätes Rechnung zu tragen. Beim Einsatz von mehreren Bewegungsmeldern in Kombination mit einem Treppenhausautomaten kann teilweise der kumulierte Ruhestrom des Gerätes dazu führen, dass die Beleuchtung nicht mehr ausschaltet (siehe auch FAQ 13)

6. Können mehrere Master-Präsenzmelder in einer Parallelschaltung betrieben werden?

Von einer solchen Schaltungsart wird grundsätzlich abgeraten. Bei Installationen mit Tageslichteinfluss, wo eine korrekte Lichtmessung gefordert wird, beeinflussen die Master-Geräte durch das Ein- und Ausschalten der Beleuchtung jeweils die Lichtmessung der weiteren Master-Geräte, was zu Fehlschaltungen bzw. zu Störungen führen kann. Ausnahmen stellen jene Situationen dar, wo keine Helligkeitsmessung gefordert wird. In diesen Fällen muss die Helligkeitsmessung an jedem Master-Präsenzmelder durch Umstellung auf Tag-/Nachtbetrieb deaktiviert werden.

7. In welchen Situationen ist eine Master-Slave-Schaltung mit Präsenzmeldern einer Parallelschaltung von Bewegungsmeldern vorzuziehen?

Z.B. in Grossraumbüros, Schulzimmern, Aufenthaltsräumen mit Tageslichtanteil, wo die Melder tagsüber auch ausschalten müssen (siehe auch FAQ 3) Der Einsatz einer Master-Slave-Schaltung mit Präsenzmeldern kann aber auch darum gewählt werden, weil die Einstellungen nur am Mastergerät vorgenommen werden müssen und daraus eine erhebliche Zeitersparnis resultiert.

8. Wie viele Slave-Präsenzmelder können an einem Master-Präsenzmelder angeschlossen werden?

Aufgrund des Konzeptes einer Master-/Slave-Schaltung ist in den meisten Situationen ein Betrieb von bis zu 10 Slave-Geräten an einem Master-Gerät unproblematisch. Es gilt jedoch auch in diesem Fall der Grundsatz: Je mehr Slave-Geräte an einem Master-Gerät betrieben werden, desto grösser und unübersichtlicher wird der Erfassungsbereich und desto aufwändiger gestaltet sich eine allfällige Fehlersuche (siehe auch FAQ 5). Achtung: Bei grossen Beleuchtungsgruppen ist der maximal zulässigen Schaltleistung des eingesetzten Gerätes Rechnung zu tragen.

9. Welcher Treppenhausautomat ist für die Ansteuerung durch einen PIR-Melder geeignet?

Grundsätzlich kann mit jedem Bewegungsmelder oder Präsenzmelder, welche über eine Impulsfunktion verfügt, ein Treppenhausautomat angesteuert werden. Zu beachten ist jedoch, dass die meisten Bewegungs- bzw. Präsenzmelder im geöffneten Zustand einen kleinen Ruhestrom (<1 mA) auf dem Lampendraht aufweisen. Dieser verhält sich gleich wie der Ruhestrom von Glimmlämpchen-Tastern und kann, wenn er zu hoch wird, die Minuterie auslösen. Auch hier gilt die Faustregel, dass nicht mehr als 5 Melder an einer Minuterie betrieben werden sollten (siehe auch FAQ 5).

10. Können PIR-Melder auch bewegte Objekte hinter einer Glasscheibe detektieren?

Nein. Da ein PIR-Melder passiv die Infrarotabstrahlung der Umgebung erfasst, kann er immer nur direkt sichtbare Objekte erkennen. Somit sieht der Sensor im Falle einer Glasscheibe jeweils nur die Infrarotabstrahlung der Glasoberfläche selbst und nicht die Abstrahlung von dahinter liegenden Objekten (siehe auch FAQ 1).

11. Was sind die empfohlenen Werte für die Einstellung eines PIR-Melders bezüglich Dämmerungswert/Nachlaufzeit?

Durchgangsbereiche: ca. 300 Lux/ca. 1 bis 5 Minuten; Arbeitsbereiche: ca. 600 Lux/ca. 10 bis 30 Minuten; Sehintensive Tätigkeiten: ca. 1000 Lux/ca. 10 bis 30 Minuten. Bei FL-Beleuchtungen sollte die Nachlaufzeit nicht unter 5 Minuten eingestellt werden. Eine zu kurze Nachlaufzeit kann die Lebensdauer von FL-Beleuchtungen reduzieren.

12. Was sind mögliche Ursachen bei Fehlschaltungen von PIR-Meldern?

Ausführliche Informationen zu diesem Thema finden sie auf unserem Merkblatt «Fehlersuche und Behebung», welches unter der Rubrik «Downloads» heruntergeladen werden kann.

13. Wann und wo ist der Einsatz eines RC-Löschgliedes erforderlich?

1. In seltenen Situationen tritt der Fall auf, dass Vorschaltgeräte beim Ausschalten Spannungsschwankungen im Netz verursachen, welche einen Neustart des PIR-Melders provozieren. Die Beleuchtung schaltet in diesen Fällen unmittelbar nach dem Ausschalten wieder ein. Ein RC-Löschglied hilft, diese Schwankungen auszugleichen. 2. Beim Betrieb von PIR-Meldern an Minuterien kann es vorkommen, dass der Ruhestrom von PIR-Meldern oder Leuchttastern zu gross wird und die Minuterie dauerhaft anzieht. Das RC-Löschglied erhöht die maximale Anzahl von Bewegungsmeldern bzw. Leuchttasten, welche an einer Minuterie betrieben werden können.

14. Wie kann man den Erfassungsbereich den Umgebungsbedingungen anpassen?

Grundsätzlich kann bei allen PIR-Meldern der Erfassungsbereich mit Abdeckclips oder Abdeckklebern eingeschränkt werden. Bei einigen PIR-Meldern ist es auch möglich, die Sensibilität zu verändern und somit die Reichweite zu reduzieren. Die effektivste Möglichkeit besteht bei der Bewegungsmelder-Serie «RC-plus next», welche eine unerreicht genaue, mechanische Eingrenzung des Bereiches mittels Einstellschrauben erlaubt.

15. Wie hoch ist das Einsparpotential mit PIR-Meldern?

Abhängig von der Nutzungsart kann beim Einsatz von Bewegungs- und Präsenzmeldern 20 bis 70 % gegenüber einer manuellen Schaltung eingespart werden. Je grösser der nutzbare Tageslichtanteil, um so mehr kann eingespart werden. Der Nutzungsart entsprechend korrekte Einstellungen für die Helligkeitsschwellwerte und die Nachlaufzeit sind hierfür ebenso Voraussetzung wie eine gute Wahl der Melderstandorte. Auch die Häufigkeit der Nutzung des Raumes hat einen grossen Einfluss: je häufiger ein Raum genutzt wird, umso grösser ist das Einsparpotential.

16. Bleiben die mit der Fernbedienung programmierten Einstellungen auch nach einem Stromausfall erhalten?

Grundsätzlich bleiben die programmierten Einstellungen auch nach einem Stromausfall erhalten. Mit einer Ausnahme: Sind die beiden Einstellschrauben für Helligkeit und Nachlaufzeit gleichzeitig auf «Sonne» und «Test» positioniert, so bewirkt der Stromunterbruch einen Programmier-Reset (Ausnahme RC-plus next). Danach sind wieder die mittels Einstellschrauben gewählten Werte wirksam. Darum sollte darauf geachtet werden, dass mindestens eine der 2 Einstellschrauben auf einer beliebigen anderen Position steht, um ein allfälliges Löschen der Programmierung bei einem Stromausfall zu vermeiden.

17. Kann man mit der Fernbedienung einen PIR-Melder dauerhaft ein- bzw. ausschalten?

Lediglich die Geräte der Serie RC-plus resp. RC-plus next lassen sich mit der Party-Funktion für jeweils 12 Stunden ein oder ausschalten. Alle Präsenzmelder können zwar mit der Fernbedienung ausgeschaltet werden, das Licht bleibt jedoch nur so lange ausgeschaltet wie Bewegungen erfasst werden zuzüglich der eingestellten Nachlaufzeit.

18. Wie wird beim RC-plus bzw. beim RC-plus next die Party-Funktion (Licht Aus) aktiviert und wie bedient man sie danach?

Die Party-Funktion bei den RC-plus-Geräten ist ab Werk aus Sicherheitsgründen deaktiviert. Um diese zu aktivieren muss man den RC-plus kurz stromlos machen. Danach wieder Strom anlegen und während dem darauf folgenden Selbstprüfzyklus von einer Minute auf der Fernbedienung IR-RC unten rechts die Taste mit der durchgestrichenen Lampe drücken. Nun sollten die roten LED's am RC-plus sehr schnell blinken. Danach ist das Ende des Selbstprüfzyklus abzuwarten, worauf die Party-Funktion sofort betriebsbereit ist. Zur Bedienung kann nun mittels der Taste mit dem Sektglas zwischen Dauerlicht 12 h und Licht Aus 12 h hin- und hergeschaltet werden. Beim Betätigen der Taste «Reset» kehrt der Melder in den Automatikbetrieb zurück.

19. Gibt es für PD9 Sensorköpfe Verlängerungskabel?

Es gibt für die PD9 Sensorköpfe 5 und 10 metrige Verlängerungskabel. Zu beachten ist dabei, dass die PD9 360 Master, PD9 360 Dimm sowie PD9 360 LC ein Verlängerungskabel mit RJ12 Stecker und Kupplung benötigen. Beim PD9 360 Slave hingegen ist ein RJ11 (4P) Verlängerungskabel erforderlich.

20. Wie verhaltet sich der Erfassungsbereich bei Geräten welche zu hoch oder zu tief montiert sind?

Mit steigender Montagehöhe nimmt die Reichweite zwar zu, die Erfassungs-Empfindlichkeit hingegen nimmt stark ab, was zu unerwünschten bzw. unvorhersehbaren Ergebnissen führen kann. Wenn immer möglich sollten die empfohlenen Montagehöhen eingehalten werden.

21. Wie gross ist die Lebenserwartung eines PIR-Melders?

Bei vor Witterung gut geschützten Geräten kann von einer Lebenserwartung von 10 Jahren ausgegangen werden. Starke Witterungseinflüsse, übermässig hohe Schalthäufigkeiten sowie hohe Schaltlasten können die Lebenserwartung jedoch reduzieren.